Die USA werden Israels militärischen Vorsprung im Nahen Osten wahren. Das hat US-Außenminister Mike Pompeo bei einem Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am 24. August 2020 in Jerusalem versichert.

US-Außenminister Mike Pompeo (links) bei seinem Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am 24. August 2020 in Jerusalem. Foto: Matty Stern/U.S.-Embassy Jerusalem/Flash90

 

Zugleich betonte der amerikanische Chefdiplomat, sein Land werde auch die Vereinigten Arabischen Emirate weiter militärisch unterstützen. Die USA würden diesen die Ausrüstung liefern, die sie bräuchten, um sich vor dem Iran zu schützen. Er sei zuversichtlich, dass dabei die Verpflichtungen gegenüber Israel eingehalten werden können.

Neben Israel will Pompeo in dieser Woche den Sudan und mehrere Golfstaaten besuchen.

Bei einer gemeinsamen Stellungnahme nach dem Treffen sagt Netanjahu u.a.: „Ich möchte Ihnen danken, ich möchte dem Präsidenten (Donald Trump) danken für alles, was Sie für die Sicherheit Israels getan haben, und für alles, was Sie tun, um diese Freundschaft zu festigen. Seit unserem letzten Treffen sind zwei großartige Dinge geschehen. Das erste ist, dass Sie der Aggression des Iran die Stirn geboten und die ‚Snapback‘-Sanktionen ausgelöst haben. Dafür möchte ich Sie loben. Ich denke, die Menschen sollten erkennen, dass der Iran-Deal genau wie von uns vorhergesagt gescheitert ist. Er hat die Aggression des Iran nicht nur nicht gemildert, sondern hat sie sogar noch verstärkt.

Die zweite Sache, die sich ereignet hat, ist ebenso historisch, und das ist das Erreichen des israelisch-emiratischen Friedensabkommens. Die Schaffung einer vollständigen Normalisierung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dies wurde von Präsident Trump mit Ihrer Hilfe vermittelt, und es war ein Segen für den Frieden und die regionale Stabilität. Ich denke, es läutet eine neue Ära ein, in der wir andere Nationen beitreten lassen könnten. Wir haben darüber gesprochen, und ich hoffe, dass wir in Zukunft gute Nachrichten haben werden. Vielleicht in naher Zukunft.“ (Israelnetz/MFA-Israel/Redaktion)