Der vom US-Pharmakonzern Pfizer neu entwickelte Impfstoff gegen das Coronavirus kann vermutlich schon ab Januar 2021 an die Bürger Israels verabreicht werden.

Ein medizinisches Team im Shaare Zedek-Hospital in Jerusalem bei der Intensiv-Behandlung eines Corona-Patienten. Foto: Nati Shohat/Flash90

 

Dazu sagte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am 15.November 2020: „Am Freitag (13. November 2020) haben wir mit Pfizer eine Vereinbarung über den Erhalt von acht Millionen Impfdosen für vier Millionen Bürger Israels unterzeichnet. Obwohl noch mehr Arbeit vor uns liegt, es weitere Hindernisse gibt und es einige Zeit dauern wird, können wir sagen, dass wir das Licht am Ende des Tunnels sehen.  

Wir arbeiten intensiv daran, dass alle Bürger des Staates Israel einen Impfstoff erhalten und dass wir die Impfstoffe so erhalten wie die führenden Nationen der Welt.”

Gehaltszahlungen während Quarantäne

Unterdessen haben sich der israelische Finanzminister Israel Katz und der Vorsitzende des Arbeitsausschusses der Knesset, Chaim Katz, auf eine Regelung zur Gehaltszahlung während der Quarantäne geeinigt. Demnach sind der Staat und der Arbeitgeber gleichberechtigt an der Finanzierung beteiligt. Lediglich ein Tag bleibt unbezahlt. Vor dieser Regelung drohte den Arbeitnehmern ein zweiwöchiger Lohnausfall.

Die Zahl der Infizierten in Israel belief sich Mitte November 2020 auf 7.767. Als ernste Fälle galten 294 Patienten. In Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind bis dahin 2.732 Menschen in Israel. (Amt des Premierministers / Israelnetz)