Bei der Eröffnung des Peres-Zentrum für Frieden und Innovation in Tel Aviv beschreibt Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, wie die Innovationstechnik den Friedensprozess im Nahen Osten voranbringen kann. Am 25. Oktober 2018 hat der israelische Regierungschef gemeinsam mit dem chinesischen Vize-Präsidenten Wang Qishan das Zentrum eingeweiht. Neben israelischen Ministern war laut des Büros des Premiers auch der Vorsitzende des chinesischen Internet-Riesen Alibaba, Jack Ma, unter den Gästen.

Der israelische Premier Netanjahu bei der Eröffnung des Peres-Zentrums in Tel Aviv am 25. Oktober 2018. Foto: GPO/AmosBen-Gershom

 

„Die Idee des Zentrums ist es, dass Frieden und Innovation tatsächlich zusammen funktionieren“, sagte Netanjahu. Innovation sei nicht nur ein Motor für den Fortschritt, sondern auch ein Motor für den Frieden. „Ich erinnere mich an die Gespräche, die ich mit Schimon geführt habe“, sagte Netanjahu im Bezug auf den ehemaligen Präsidenten Schimon Peres, der dem Zentrum seinen Namen geliehen hat. „Wenn er über Frieden und Innovation sprach, funkelten seine Augen. Er hatte enorme Zuversicht in die Jugend und das Genie Israels.“

Bessere Beziehungen zu arabischen Nachbarn durch Innovation

Netanjahu sprach über die Nachbarländer Israels, die zunehmend an normalisierten Beziehungen mit seinem Land interessiert seien: „Sie wollen unsere Innovation nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch wegen ziviler Gründe. Sie wollen sie für Wasser, Gesundheit, Informationstechnik und Solarenergie.“ Diese Innovation verspreche den Ländern der Region ein besseres, sicheres, reicheres und längeres Leben für deren Bevölkerung. Das sei ein Segen für den Frieden und ganz im Sinne von Peres, der mit der Innovation vor allem die breiten Massen im Nahen Osten erreichen wollte.

„Wir haben immer gedacht, wenn wir das palästinensische Problem lösen würden, würde es auch die Türen für Frieden mit der gesamten arabischen Welt öffnen“, sagte Netanjahu. „Wenn man das schafft, stimmt es. Aber es könnte genau so richtig sein, vielleicht sogar noch richtiger, wenn sich Israel zur arabischen Welt öffnet und die Beziehungen normalisiert. Dann wird es auch die Tür für eine letztliche Aussöhnung und einen Frieden mit den Palästinensern öffnen.“

Der technische Berater von Google, Eric Schmidt, habe Netanjahu gesagt, dass Israel in den für ihn wichtigsten Innovationsbereichen bereits vor dem Silicion Valley der USA sei. Auch stark beeindruckt hätten Netanjahu die Gespräche mit dem chinesischen Vize-Präsidenten Wang. China habe verstanden, dass es neben einer der stärksten Wirtschaften auf der Welt immer auch die Innovation für die Zukunft brauche. Darüber habe sich Netanjahu auch mit dem chinesischen Alibaba-Chef Jack Ma unterhalten. Das Ziel müsse es sein, die innovative Technik ebenso für kleine Unternehmen zur Verfügung zu stellen, damit diese Zugriff auf den weltweiten Markt erhalten. (Israelnetz)

 

 

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