Im Rahmen seiner Reise in drei europäische Länder ist Israels Premier Benjamin Netanjahu am 4. Juni 2018 zunächst nach Berlin geflogen und hat dort Bundeskanzlerin Merkel getroffen. Weitere Stationen sind am 5. Juni 2018 Paris und am 6. Juni 2018 London. Bei den Gesprächen mit den Regierungschefs der drei Länder geht es besonders um die iranische Bedrohung.  

Zu Beginn seiner derzeitigen Europa-Reise ist Israels Premier Benjamin Netanjahu zunächst nach Berlin geflogen und hatte dort am 4. Juni 2018 ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: GPO/Flash90

 

Beim Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 4. Juni 2018 in Berlin betonte Netanjahu nochmals die Gefahr durch das Atomprogramm des Iran und forderte die deutsche Regierungschefin dazu auf, härter gegen das Mullah-Regime vorzugehen und so dem Beispiel der USA zu folgen.

Merkel stimmte dem Premier darin zu, dass der Iran niemals über Atomwaffen verfügen dürfe. Meinungsunterschiede gebe es allerdings darüber, wie dieses Ziel erreicht werden könne, so die Kanzlerin. Auch stimmt sie mit Israel darin überein, dass der Iran seine Truppen aus Syrien abziehen müsse.

Regierungskonsultationen

Bei dem Gespräch in Berlin waren sich die beiden Regierungschefs auch darin einig, dass die Regierungskonsultationen zwischen beiden Ländern fortgesetzt werden sollen. Das sechste und bisher letzte Treffen dieser Art hatte am 16. Fe­bruar 2016 in Berlin stattgefunden. Die für Mai 2017 geplanten siebten Konsultationen wurden von der Bundesregierung wegen Terminschwierigkeiten abgesagt. Sie sollen nun im Oktober 2018 turnusgemäß in Israel stattfinden. –

 

 

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