Zu den massivsten Angriffen gegen Israel seit dem Gazakrieg 2014 ist es am 14. Juli 2018 gekommen: Mehr als 200 Granaten und Raketen wurden aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Der größte Teil ging auf freiem Feld nieder oder konnte vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ abgefangen werden. Einige Geschosse explodierten in der israelischen Grenzstadt Sderot, wo bei einem Einschlag in ein Wohnhaus drei Personen verletzt wurden. Auch eine leerstehende Synagoge ist durch ein Geschoss beschädigt worden.

Beschädigtes Gebäude in Sderot, das von einem Geschoss aus dem Gazastreifen am 14. Juli 2018 getroffen wurde. Foto: Hadas Parush/Flash90

Israels Armee reagierte auf den Beschuss der palästinensischen Terroristen mit den heftigsten Luftangriffen seit 2014. Dabei wurden verschiedenen Einrichtungen der islamistischen Hamas getroffen. Im Mittelpunkt stand ein Trainingsgelände der Terrorgruppe im Norden, wo auch ein Tunnelsystem freigelegt wurde. Nach palästinensischen Angaben starben zwei Jugendliche, 14 weitere Menschen wurden verletzt.

Am Abend des 14. Juli 2018 kam es unter ägyptischer Vermittlung zu einem Waffenstillstand seitens der Hamas.

Bereits am 29. Mai 2018 sowie am 3. und 20. Juni 2018 kam es zu massiven Angriffen aus dem Gazastreifen gegen Israel. Dabei wurden insgesamt mehr als 200 Geschosse abgefeuert, die jeweils Schachschäden verursachten. (Redaktion/Israelnetz)


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