Israel hat am 22. Mai 2020 den diesjährigen „Jom Jeruschalajim“ gefeiert, den Jerusalem-Tag, der an die Wiedervereinigung der Davidsstadt nach dem Sechs-Tage-Krieg vor 53 Jahren erinnert.

Junge Israelis an der Westmauer, wo am Vorabend (21. Mai 2020) die Feiern zum Jerusalem-Tag begonnen hatten. Es durfte sich dort wegen des Coronavirus nur eine begrenzte Anzahl von Personen versammeln. Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

 

1980 hat die Knesset, das israelische Parlament, das wiedervereinigte Jerusalem mit einem Gesetz zur Hauptstadt Israels erklärt. Der Tag der Einnahme Ost-Jerusalems durch die israelische Armee war der 7. Juni 1967, nach jüdischem Kalender der 28 Ijar. Alljährlich wird in Israel an diesem Datum der „Jom Jeruschalajim“ als Nationalfeiertag begangen, in diesem Jahr war das der 22. Mai. Wegen der Corona-Pandemie mussten aber auch an diesem Tag die angeordneten Schutzmaßnahmen – wie Abstand halten etc.- eingehalten werden.