Editorial

Liebe Leser!

Seit 1. Juli 2020 hat die neue israelische Einheitsregierung die Möglichkeit, ihre zivile Gesetzgebung auf das Jordantal sowie auf Teile Judäas und Samarias, dem biblischen Kernland, auch Westjordanland genannt, auszudehnen. Manche nennen das „Annexion“. Am 1. Juli 2020 hat Deutschland sowohl die Ratspräsidentschaft der EU übernommen wie auch den Vorsitz des UN-Sicherheitsrates. Kurz davor war unser Außenminister Heiko Maas in Israel, und zu Beginn dieser Periode kam es zu einer damit zusammenhängenden Debatte im Deutschen Bundestag. Wir berichten in dieser Ausgabe ausführlich.
Israel bewegt sich sowohl im Rahmen der biblischen Verheißungen und Bündnisse wie auch im Rahmen des internationalen Rechtes auf der Grundlage der noch immer gültigen Beschlüsse von Sanremo 1920 und des Internationalen Völkerbundes von 1922. Deutschland, die EU und die UN stellen dies in Frage. Deutschland versucht, zu vermitteln und rutscht damit gleichermaßen in eine Bewährungs- wie auch Zerreißprobe. Ein Gebetsanliegen!
Mit diesen Gedanken grüße ich Sie zum ersten Mal als designierter Präsident von Christen an der Seite Israels, auch im Namen meines Nachfolgers als 1. Vorsitzender Luca Hezel. Mehr dazu auf Seite 13.
Ihr/Euer Harald Eckert