Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat am 7. Mai 2020 erneut an einer Konferenz mehrerer Staatenlenker teilgenommen, um sich gemeinsam über weitere Strategien gegen die Corona-Pandemie auszutauschen. Die Initiative für das Treffen ging vom österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz aus. Weitere Teilnehmer waren unter anderen die Regierungschefs aus Australien, Dänemark und Singapur.

Israels Premier Netanjahu während der Videokonferenz mit mehreren Regierungschefs am 7. Mai 2020. Foto: GPO/Amos Ben Gershom

Für die internationale Corona-Forschung steuert Israel 60 Millionen Dollar bei. Das hat Netanjahu am 4. Mai 2020 mitgeteilt. Er war bei einer Geberkonferenz der Europäischen Union zugeschaltet, bei der es um den Umgang mit den Herausforderungen der Pandemie ging. „Ich bin stolz auf unsere führenden Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen“, schrieb der Premier auf Twitter. „Ich glaube, dass sie viel zur Rettung von Millionen Menschenleben in aller Welt beitragen werden.“ EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dankte Israel für die Unterstützung.

Weitere Lockerungen

Am 7. Mai 2020 traten in Israel auch weitere Lockerungen der wegen Corona verhängten Einschränkungen in Kraft. So haben Einkaufszentren und Märkte wieder geöffnet, wobei Verkäufer und Kunden Schutzmasken tragen und die Abstandsregeln beachten müssen. Auch Sporthallen und Fitnessstudios haben ihren Betrieb wieder aufgenommen – zugelassen ist eine Person je 10 Quadratmeter.

Unterdessen ist in Israel die Zahl der Infizierten auf 16.381 gestiegen, 10.873 sind genesen. 68 Patienten werden beatmet, 240 Menschen mit dem Virus sind gestorben. (Israelnetz)