Die israelische Armee hat wieder verwundete Syrer in israelische Krankenhäuser gebracht. Vier der sechs Verletzten sind Kinder, die syrischen Berichten zufolge ihre Familien in den Bürgerkriegskämpfen verloren haben. Die Hilfsaktion fand am 30. Juni 2018 statt.

Ein Angehöriger der israelischen Armee mit einem verletzten syrischen Kleinkind. Foto: IDF

Am Tag zuvor hatte die Armee humanitäre Hilfe auf die syrische Seite der Grenze geliefert. Aufgrund verschärfter Kämpfe in der syrischen Provinz Dara’a sind zahlreiche Zivilisten auf die Golan-Höhen nahe der israelischen Grenze geflohen.

2013 hat Israels Militär (IDF) erstmals schwer verletzte syrische Bürgerkriegsopfer in israelische Kliniken gebracht. Seither sind mehr als 3500 verwundete Menschen aus Syrien in Israel behandelt worden, unter ihnen viele Kinder. 2016 hat die israelische Armee die Aktion „Gute Nachbarschaft“ gestartet, bei der syrische Zivilisten auf dem Golan mit Hilfsgütern versorgt werden.

(Israelnetz/Redaktion)

 

 

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