Holocaust-Überlebende

Die Zeitspanne, in der den letzten Holocaustüberlebenden noch Hilfe, Unterstützung und Zuneigung entgegengebracht werden kann, wird immer kürzer. Täglich sterben im Durchschnitt mehr als 30 der Betroffenen. Bei rund 40 % der Holocaust-Überlebenden kommt zu den bestehenden materiellen Nöten auch das Gefühl der Einsamkeit hinzu. Viele haben keine Angehörigen die sich um sie kümmern könnten und dazu auch Probleme, Kontakte zu knüpfen und neue Freunde zu finden. Außerdem leidet mehr als die Hälfte von ihnen unter den psychischen Spätfolgen der bedrückenden und traumatischen Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend. 

Projektpatenschaft – Israel

Mehr als ein Viertel aller Holocaust-Überlebenden in Israel lebt an oder unter der Armutsgrenze. Christen an der Seite Israels hilft, in Zusammenarbeit mit der Helping Hand Coalition (HHC) und weiteren Holocaustüberlebenden-Verbänden, den Bedürftigsten mit folgenden Maßnahmen: Finanzielle Unterstützung bei Krankheit, Verteilung von Lebensmittel-Coupons, Essensausgabe an Behinderte, Unterstützung von „Schalom-Häusern“, besondere humanitäre Zuwendungen an jüdischen Feiertagen und Angebote zur Teilnahme an sozialen und kulturellen Veranstaltungen. Eine Projektpatenschaft ist eine Dauerspende von mindestens 25 Euro pro Monat.

Einmalspende – Israel

Neben der oben aufgeführten Projektpatenschaft, können Sie auch Einmalspenden für Holocaustüberlebende in Israel tätigen. Die Spenden werden dort eingesetzt wo die Not am größten ist und dringend Hilfe benötigt wird.

Projektpatenschaft – Ukraine

Ungefähr 17.500 Holocaust-Überlebende leben in der Ukraine, viele von ihnen in ärmlichsten Verhältnissen. Die Rente von 30 – 50 € im Monat reicht oft nicht aus für das tägliche Brot und Medikamente. Mit einem monatlichen Beitrag von 25 € kann die Grundversorgung für einen notleidenden Holocaust-Überlebenden bzw. eine Überlebende in der Ukraine gesichert werden. Sie bekommen Hilfe durch Hausbesuche, Suppenküchen oder Essen auf Rädern, Medikamente und kleinere Reparaturen an Wohnung oder Haus. Eine Projektpatenschaft ist eine Dauerspende von mindestens 25 Euro pro Monat.

Einmalspende – Ukraine

Neben der oben aufgeführten Projektpatenschaft können Sie auch Einmalspenden für Holocaustüberlebende in der Ukraine tätigen. Die Spenden werden dort eingesetzt wo die Not am größten ist und dringend Hilfe benötigt wird.

Galjas Lied – Die Geschichte einer Holocaustüberlebenden

Als wir das Ortsschild passieren merken wir an den überdimensionalen Schlaglöchern wie weit Kasatin von der Infrastruktur des Großraums Kiew entfernt ist. Ständig muss unser Fahrer Vollbremsungen machen und das Lenkrad herumreißen, damit wir nicht aufsetzen. Wie die...

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Notruf aus der Ukraine

Der Winter in der Ukraine ist in diesem Jahr wieder einmal sehr streng. Am meisten leiden darunter die Bedürftigen – für viele geht es um Leben oder Tod! Unser Hilfsteam vor Ort bemüht sich darum, die größte Not zu lindern – und bittet um Ihre Unterstützung dafür....

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Besuch mit Freudentränen

Mitte Januar hat eines unserer Teams die bedürftigsten Holocaustüberlebenden auf den Dörfern um Bila Zerkva südlich von Kiew besucht und im Rahmen der Projektpatenschaften viele Lebensmittelpakete verteilt. Die Holocaustüberlebenden hatten bei...

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Winterreise in die Ukraine: Das Wunder von Chanukkah

Wer will schon im Dezember in die Ukraine fahren, fragte ich mich, während ich kurz vor Weihnachten wieder für Kiew packte. Meine Wettersorgen waren nicht ganz unberechtigt, und doch ließen sich sieben holländische und vier deutsche Teilnehmer nicht davon abhalten,...

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Tausende Lebensmittelpakete werden verteilt

Start in Babi Yar, wo im September 1941 der Großteil der jüdischen Gemeinde Kiews ausgelöscht wurde. Jede Begegnung ist wieder neu und anders, immer fließen wieder Tränen der Trauer, der Umkehr. Bis wir an der jüdischen Schule ankommen, hat sich der Regen in Schnee...

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Die Not in der Ukraine

Unsere Mitarbeiterin A. Rüger erzählt von ihrer Arbeit in der Ukraine: ,,Wir befinden uns im Landeanflug auf Kiew. Von hier oben kann man sehen, wie breit der Dnjepr nördlich der Hauptstadt ist, und wie flach – überall schauen Inseln und Sandbänke hervor. Ich...

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Freudentanz im Shalom-Club Netanya

Unterstützt von Christen an der Seite Israels kamen Holocaustüberlebende aus Belarus und anderen Gegenden zu einer gemeinsamen Zeit im Shalom Club Netanya zusammen. Wie man sehen kann, hatten die Überlebenden dabei sehr viel Spaß und viel Freude.Das Tanzbein wurde...

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Brillen-Geschenk-Aktion

In den vergangenen Wochen wurden bei mehreren Geschenk-Aktionen kostenlose Brillen an hunderte Holocaustüberlebende in Israel verteilt. Ausgegeben wurden Lesebrillen, Sonnenbrillen und Brillen mit Sehstärke. Die Holocaustüberlebenden haben sich sehr über die...

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Shalom-Häuser für Holocaustüberlebende

Christen an der Seite Israels investiert sich auf vielfältige Art und Weise in das Leben tausender Holocaustüberlebenden in Israel.  Ein Schwerpunkt der Arbeit bilden die Gemeinschaftszeiten in den ,,Shalom-Häusern".  Für die Holocaustüberlebenden sind diese Treffen...

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