Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden, sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe; denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zum Jubel und sein Volk zur Freude.” Jesaja 65,17

  • Mittwoch, 01.07. “Halleluja! Lobt den Herrn vom Himmel her! Lobt ihn in den Höhen! …Könige der Erde und alle Völker, Oberste und alle Richter der Erde! Junge Männer und auch Jungfrauen, Alte samt den Jungen: Sie sollen loben den Namen des Herrn! Denn allein sein Name ist hoch erhaben, seine Hoheit ist über Erde und Himmel!” (Psalm 148,1 und 12-13) Danken wir und stimmen in den Lobpreis ein, denn Danken schützt vor Wanken und Loben zieht nach oben!
  • Donnerstag, 02.07. In den Wintermonaten hat es in Israel oft geregnet. Der See Genezareth, der lange Zeit einen niedrigen Wasserstand hatte, ist jetzt wieder fast ganz voll. Dankt dafür und betet um Weisheit für die Verwalter der Wasserbehörde, welche die Verteilung des Wassers regelt.
  • Freitag, 03.07. Zusammen mit israelischen Aktivisten für den Frieden nahmen palästinensische Aktivisten aus dem Gazastreifen neulich an einem ZOOM-Treffen teil. Mitglieder der Hamas haben aber davon erfahren und die Palästinenser wurden sofort festgenommen. Mit Friedensinitiativen macht die Hamas kurzen Prozess. Betet um Frieden zwischen Israel und den Palästinensern im Gazastreifen und um Segen für Friedensinitiativen.
  • Samstag, 04.07 Schabbat „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ (Eph.4,32) Im Mai verabschiedete das Europäische Parlament drei Resolutionen, in denen die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) dafür verurteilt wird, dass sie in ihren Schulbüchern weiterhin Hass und Gewalt gegen Israel unterrichtet, und in denen sie sich dagegen ausspricht, dass die Hilfe der Europäischen Union für die PA zu diesem Zweck verwendet wird. Einige Länder haben bereits ihre Gelder an die PA gekürzt. Unser Gebet ist, dass Gott in dem Leben dieser jungen Menschen eingreifen wird – und sie einen Weg der Liebe, anstatt des Hasses kennenlernen dürfen.
  • Sonntag, 05.07. „Treu ist aber der Herr, der euch befestigen und vor dem Bösen bewahren wird“ (2. Thessalonicher 3,3). Betet für die arabischen Christen in Israel. Betet, dass sie dem Staat Israel zum Segen sein mögen. Wenn sie öffentlich ihre positive Gesinnung zu Israel bekennen, müssen sie oft mit Bedrohungen rechnen. Betet um Schutz der arabischen Christen.
  • Montag, 06.07. Beten wir für die Beziehung zwischen arabischen Christen und messianischen Juden in Israel. Betet um Akzeptanz in den Städten und Dörfern, in denen sie wohnen, und um ein Zeugnis gegenseitiger Einheit und Liebe.
  • Dienstag, 07.07. „Krisenzeiten waren schon immer Hochzeiten des Judenhasses“, sagt die frühere Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch. Auch aktuell nutzen Extremisten die Corona-Pandemie für Judenhetze. „Der Virus, der sich schneller verbreitet als der Corona-Virus: der Virus des Antisemitismus“, lautete die Schlagzeile einer israelischen Zeitung. Verschwörungstheoretisches Denken und Antisemitismus gehen Hand in Hand. Als der Corona-Virus sich meldete, kamen im Internet schon bald die ersten Komplott-Theorien, Israel habe den Virus hergestellt. Betet, dass solche abscheulichen Theorien kraftlos sind und bei den Menschen kein Gehör finden.
  • Mittwoch, 08.07. Der neue Leiter der Labour Party in England, Keir Starmer, hat sich bei der jüdischen Gemeinschaft in England entschuldigt wegen des Antisemitismus innerhalb der Partei und versprach ihn auszurotten. Dankt dafür, dass Corbyn, der sich mehrmals antisemitisch geäußert hatte, ersetzt wurde. Betet, dass Starmer der jüdischen Gemeinschaft in England und Israel zum Segen sein möge.
  • Donnerstag, 09.07. Deutschland hat Ende April die schiitische Extremistenorganisation Hisbollah verboten. Der, vor allem vom Libanon aus operierender Organisation wird vorgeworfen, mit Gewalt und Anschlägen gegen Israel vorzugehen, dessen Existenzrecht sie abstreitet. Der militärische Arm der Hisbollah wird seit 2013 von der EU als Terrororganisation eingestuft. Die USA und Israel drängten Deutschland aber seit längerem, die Hisbollah insgesamt zu verbieten. Israel macht die Organisation für zahlreiche Anschläge verantwortlich. Viele Jahre lang war Deutschland für die Hisbollah bei der Werbung auf finanzieller Ebene von großer Bedeutung. Dankt für die Entscheidung der deutschen Regierung – wir sehen es als eine Gebetserhörung! Wir beten auch, dass andere Länder folgen.
  • Freitag, 10.07. Durch die Corona-Krise hat die Hamas den „Marsch der Rückkehr“ mit aggressiven Demos am Grenzzaun Gazas abgesagt. Dankt für diesen positiven Nebeneffekt der Corona-Krise und betet, dass die friedlichen Initiativen immer mehr Zuspruch erfahren.
  • Samstag, 11.07. Schabbat „Ich habe erkannt, dass du alles vermagst und kein Plan für dich unausführbar ist“ (Hiob 42,2). Dankt, dass wir dies auch erkennen an Gottes Weg mit Israel und das Volk jetzt heimkommt in ein eigenes Land. Bei Gott ist nichts unmöglich!
  • Sonntag, 12.07. Betet und dankt, dass es Politiker in Österreich, im Europäischen Parlament und in den Vereinten Nationen gibt, die für Israel und das jüdische Volk aufstehen. Ihnen schlagen viel Opposition und Feindschaft entgegen.
  • Montag, 13.07. In einem einzigartigen Statement haben die Vereinten Nationen ihre Anerkennung zum Ausdruck gebracht für die Zusammenarbeit zwischen Israel und der Palästinensischen Autorität bei der Bekämpfung des Corona-Virus. Dankt dafür, dass Israel in Äußerungen der Vereinten Nationen auch mal positiv bewertet wird. Dies ist aber längst nicht das einzige Mal, dass Israel zum Wohl der palästinensischen Bevölkerung mit den Palästinensern zusammenarbeitet. Betet, dass dies vonseiten der internationalen Gemeinschaft größere Beachtung finden wird.
  • Dienstag, 14.07. Das Internationale Strafgericht in Den Haag wird sich demnächst über die Frage äußern ob die palästinensischen Gebiete offiziell als einen Staat betrachtet werden können und welche rechtlichen Konsequenzen dies beinhalte. Wenn die Gebiete als einen Staat betrachtet werden, haben die Palästinenser mehr Möglichkeiten Israel beim internationalen Strafgericht zu verklagen. Betet, dass die PA am Verhandlungstisch zurückkehrt und für Wege zum Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.
  • Mittwoch, 15.07. Der Iran wurde schwer durch den Corona-Virus getroffen. Desto trotz macht der Iran unaufhaltsam weiter mit der Produktion einer Atombombe und der Bedrohung Israels. Betet um Israels Schutz gegen die iranische Gefahr.
  • Donnerstag, 16.07. In den letzten Monaten wurden anlässlich des 75. Gedenkens der Befreiung aus der NS-Diktatur in vielerlei Medien Dokumentarberichte bzw. -Filme gesendet. Betet, dass die Erinnerung an den Holocaust nicht verloren gehen möge und die Menschen sich dessen bewusst bleiben, wo der Antisemitismus hinführen kann.
  • Freitag, 17.07. Der höchste saudische Geistliche, Scheich Dr. Mohammed Al-Issa, plädierte im Juni dafür, dass Juden und Muslime ihre Kräfte im Kampf gegen den Antisemitismus vereinen. Die Islamische Weltliga, eine von der saudi-arabischen Regierung finanzierte NGO, sei bereit, „Schulter an Schulter“ mit Juden aus aller Welt zu kämpfen, um den Antisemitismus zu besiegen und um Verständnis, Respekt, Liebe und interreligiöse Harmonie aufzubauen, sagte der Leiter der Gruppe Al-Issa aus Mekka auf einer virtuellen Konferenz, die von der Bewegung zur Bekämpfung des Antisemitismus und der Amerikanischen Sephardischen Föderation organisiert wurde. „Seit ich die Islamische Weltliga übernommen habe, ist es meine Aufgabe, die Kräfte des Hasses und der Gewalt zu bekämpfen“. Beten wir dafür, dass diese Worte friedliche Bemühungen zur Folge haben werden.
  • Samstag, 18.07. Schabbat “Glücklich ist, wer den Schabbat nicht durch Arbeit entweiht, sondern ihn als Ruhetag achtet.” (Jesaja 56, 2a) Die Ferienzeit ist da. Wir danken für unsere Regierung und beten, dass sie in der Sommerzeit neue Kraft tanken dürfen. Möge der Schalom Gottes sie erfüllen und ihnen Weisheit schenken.
  • Sonntag, 19.07. Betet für alle Israelis, die unter der Armutsgrenze leben. Durch die Corona-Krise wurden sie finanziell schwer getroffen. Mehr als eine Million Menschen sind arbeitslos geworden. Betet, dass diese Menschen, mit Hilfe anderer, mit Grundbedürfnissen versehen werden können, die sie und ihre Kinder brauchen.
  • Montag, 20.07. Alijah Trotz der Corona-Krise setzt sich die Alijah in beschränktem Maße fort. Neu-Kommende müssen zunächst zwei Wochen in Quarantäne. Das hält aber viele nicht davon zurück, ins Flugzeug nach Israel zu steigen. Dankt, dass die Heimkehr des jüdischen Volkes nach Israel weitergeht.
  • Dienstag, 21.07. Es gibt auch Juden, die gerne nach Israel ziehen möchten, dies jedoch derzeit nicht können, weil sie durch die Corona-Maßnahmen nicht alle erforderlichen Papiere und den Transport regeln können. Betet, dass es für diese Menschen Möglichkeiten geben wird doch noch Alijah machen zu können.
  • Mittwoch, 22.07. Betet für alle, die vor noch nicht so langer Zeit Alijah gemacht haben und sich noch in Israel zurechtfinden müssen. Betet, dass sie beim Erlernen der hebräischen Sprache erfolgreich sein werden und eine gute Arbeitsmöglichkeit finden.
  • Donnerstag, 23.07. Die Jewish Agency erwartet, dass nach der Zeit des Corona-Virus viele Juden nach Israel auswandern werden, auch aus den USA. Betet um Segen für die Vorbereitung der Menschen die Alijah machen wollen, um Segen für die Arbeit von unserem Team in der Ukraine unter der Leitung von Koen und Ira Carlier, sowie für die Arbeit der israelischen Instanzen, die die Integration organisieren.
  • Freitag, 24.07. „Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nichts geachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen“ (Apostelgeschichte 4,11-12). Betet für die Moslems in Nahost. Betet, dass sie zum Glauben an den Herrn Jesus kommen mögen. Es gibt wunderbare Zeugnisse von Moslems, die Jesus in einem Traum sahen und dann gläubig wurden. Betet um Schutz dieser neuen Gläubigen.
  • Samstag, 25.07. Schabbat „Es geschah im dreißigsten Jahr, am fünften Tag des vierten Monats, als ich unter den Verschleppten am Fluss Kebar lebte, da öffnete sich der Himmel und ich hatte eine Vision Gottes.“ (Hesekiel 1,1). Hesekiel lebte in einer kummervollen Zeit. Das jüdische Volk war nach Babel deportiert worden. Trotzdem lesen wir im Buch Hesekiel, dass sich die Himmel vier Mal öffnen und Hesekiel hoffnungsvolle Visionen sieht. Dankt, dass Gott in schweren Zeiten Hoffnung gibt, früher und auch immer noch heute.
  • Sonntag, 26.07. Unser Hilfsteam in der Ukraine ist in dieser Pandemie-Zeit besonders gefordert: Mitarbeiter und Freiwillige haben verstärkt Lebensmittelpakete und Mahlzeiten unter vielen verarmten Holocaust-Überlebenden und jüdischen Familien in der Ukraine verteilt, da die Suppenküchen geschlossen werden mussten. Beten wir dafür, dass diese Arbeit reich gesegnet wird und vielen notleidenden jüdischen Menschen geholfen werden kann.
  • Montag, 27.07.Christians for Israel/Christen an der Seite Israels. Betet um Segen für die Arbeit der internationalen Bewegung, die seit Monaten verstärkt mittels Internet erfolgt. Wo keine Vorträge stattfinden können, werden Online-Vorträge und Livestreams organisiert. Betet, dass viele Menschen erreicht werden.
  • Dienstag, 28.07. Beten wir, dass immer mehr europäische Länder die BDS-Bewegung, eine Bewegung, die zum Boykott Israels aufruft, als eine antisemitische Bedrohung betrachten werden.
  • Mittwoch, 29.07. In Dänemark kam eine neue Bibelübersetzung „Bibelen 2020“ heraus. Erschütternd ist, dass an vielen Stellen im Neuen Testament das Wort „Israel“, dass mehr als 60 Mal vorkommt, entfernt oder durch die Wörter „das jüdische Volk“, „Söhne Jakobs“ oder ähnliches ersetzt wurde. „Israel“ wurde aus dem Matthäusevangelium ganz entfernt. In der Übersetzung des Alten Testamentes geschieht dasselbe. Leider ist das die Fortsetzung einer überaus langen kirchlichen Tradition, in der Christen versucht haben, die Beziehung zwischen der Bibel und dem Volk und Land Israel zu schwächen (Ersatztheologie). Betet um Zerfall dieses Hasses gegen Israel und dass die gefälschte Bibel widerrufen wird.
  • Donnerstag, 30.07. Tischa be’Aw (Zerstörung des Tempels). Der jüdische Fastentag Tischa beAw ist für viele Juden gleichzeitig ein Tag der Trauer und der Hoffnung. Tischa beAw erinnert viele Juden an besonders schlimme Ereignisse in ihrer Geschichte. Ganz besonders trauern sie um die beiden zerstörten Tempel in Jerusalem. Sie waren die heiligsten Stätten im Judentum. Juden glauben aber auch, dass Gott ihnen gerade dann hilft, wenn die Zeiten besonders schwer sind. Daher ist Tisch beAw für sie auch ein Tag der Erwartung und der Hoffnung. In der Synagoge sitzen alle Besucher auf niedrigen Stühlen oder hocken auf dem Boden, beten und lesen die Klagelieder Jeremias und Trauerpsalmen. Betet, dass sie an diesem Tag Trost finden mögen im Wort Gottes.
  • Freitag, 31.07. Beten wir für den Staat Israel, dass er weiterhin wächst und aufblüht und dabei als helles Licht unter den Nationen leuchtet.

Gebetsanliegen: Gebetsteam Christians for Israel International und Marie-Louise Weissenböck