„Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater
barmherzig ist!”

Lukas 6,3

Freitag, 01.01., Neujahrstag: „Lehre uns, unsere Tage zu zählen, damit wir ein weises Herz
gewinnen.“ (Psalm 90,12) Beten wir um Weisheit für das kommende Jahr; für uns selbst, für
Pastoren und Minister, für unsere Regierung und für die Regierung Israels. Wir wissen nicht, was
dieses Jahr bringen wird, aber wir wissen, dass wir auf Gott vertrauen können, weil ER uns liebt.

Samstag, 02.01., Schabbat: Israel, das Westjordanland und der Gazastreifen sind mit einem
erneuten Ausbruch des Coronavirus konfrontiert, was die israelischen und die palästinensischen
Behörden fordert die Ausbreitung einzudämmen und die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu
mildern. Wir beten um Gottes Gnade. Möge die dritte Abriegelung und die Impfungen die
Situation in diesen Regionen und anderswo entspannen und weise Entscheidungen getroffen
werden, um denen zu helfen, die am meisten unter dieser Pandemie leiden.

Sonntag, 03.01.: Israel wird am 23. März 2021, ein paar Tage vor Pessach, Neuwahlen abhalten.
Dies ist die vierte Wahl in den letzten zwei Jahren nach dem Zusammenbruch der
Regierungskoalition unter Premierminister Benjamin Netanjahu. Wir beten, dass Gott uns und
unseren Mit-Israeli-Fürbittern eine neue, frische Gebetslast für diese Neuwahl schenkt. Möge Er
eine Regierung aufstellen, die viel näher an Seinem Willen für die heutige Nation Israel ist.
(Spr 14,34)

Montag, 04.01.: Die innere Sicherheit Israels hat sich in den letzten Wochen sehr angespannt.
Die Mutter einer sechsköpfigen Familie wurde bei einem Terroranschlag in Samaria ermordet.
Die Palästinenser wollen plötzlich, dass die Welt Druck auf Israel ausübt, um wieder
Friedensverhandlungen aufzunehmen, obwohl sie selbst seit zwölf Jahren die Verhandlungen
verweigern – sowohl unter Obama als auch unter Trump. Wir beten, dass der Herr Israels
Sicherheitskräfte mit genauen Informationen versorgt (Hiob 36,3-4), und dass ein Geist der
Entmutigung über alle Palästinenser ausgegossen wird, die Böses planen (Psalm 35,4).

Dienstag, 05.01.: Beten wir für ein gutes Verhältnis zwischen Israel und den Vereinigten Staaten.
Wir danken, dass die USA sich in den letzten Jahren zu Israel stellte und wir beten um die ganze
Wahrheit bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen.

Mittwoch, 06.01.: Im Jahr 2018 haben die USA ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt.
Seitdem sind andere Länder gefolgt. Doch es gibt auch viele Länder, deren Botschaften noch in
Tel Aviv sind, wie z.B. alle Länder der Europäischen Union und der Schweiz. Beten wir um
Erkenntnis für diese Regierungen, dass sie ihre Botschaften verlegen.

Donnerstag, 07.01.: Wir beten, dass alle falschen Lehren über Israel, einschließlich der
Ersatztheologie und des Präterismus (der lehrt, dass Jesus bereits auf die Erde zurückgekehrt ist)
aus der Gemeinde verschwinden.

Freitag, 08.01.: Beten wir für die Pastoren und Gemeindeleiter in unserem Land. Der Heilige Geist
möge sie in ihren Predigten und Gebeten auf Gottes Pläne mit Israel und den Nationen leiten.

Samstag, 09.01., Schabbat: Kinder und Jugendliche sollen in der Gemeinde etwas über die
besondere Stellung Israels in Gottes Plan erfahren. Wir segnen die Verantwortlichen der
Sonntagsschulen, Katechismen und Jugendgruppen und beten für sie um Erkenntnis und
Kreativität.

Sonntag, 10.01.: Untersuchungen haben gezeigt, dass junge Menschen in westlichen Ländern
immer weniger über den Holocaust wissen. Einige denken sogar, dass der Holocaust von Juden
inszeniert wurde. Beten wir, dass diese groben Vorurteile und Unwissenheit durch gute Bildung,
Informationskampagnen aber auch durch Gottes direktes Eingreifen ausgeräumt werden.

Montag, 11.01.: Mehrere europäische Staaten haben sich kürzlich finanziell an Treffen zwischen
palästinensischen Organisationen und dem Internationalen Strafgerichtshof beteiligt. Diese
Organisationen präsentierten sich als unabhängige Menschenrechtsbewegungen, waren aber in
Wirklichkeit palästinensische Organisationen, von denen einige Verbindungen zu terroristischen
Bewegungen haben. Beten wir, dass die europäischen Staaten kritischer werden, wen und was
sie unterstützen und dass sie sich nicht täuschen lassen.

Dienstag, 12.01.: Der türkische Präsident Erdogan hat kürzlich eine Rede gehalten, in der er
Jerusalem als türkische Stadt bezeichnete. Es scheint mehr und mehr so, als wolle Erdogan das
Osmanische Reich wieder auferstehen lassen. Die Türkei ist zunehmend feindselig gegenüber
Israel. Beten wir um Schutz für Israel und den ganzen Nahen Osten vor türkischer Aggression.

Mittwoch, 13.01.: Wir beten für eine ausgewogenere Haltung der Vereinten Nationen und der
Europäischen Union gegenüber Israel. Diese Gremien sind immer noch sehr kritisch gegenüber
allem, was Israel tut. Dies führt zu ungerechtfertigten Verurteilungen Israels, besonders in den
Vereinten Nationen.

Donnerstag, 14.01.: Die Wiederherstellung Israels und der Kampf darum unter den Nationen ist
sehr stark mit dem Kommen Jesu und seinem Reich des Friedens und der Gerechtigkeit
verbunden. Lasst uns dies immer im Hinterkopf behalten, wenn wir für die Zukunft Israels als
Land und Volk beten. (Epheser 6, 10-18)

Freitag, 15.01.: Die jüdische Bevölkerung in Europa ist stark rückläufig. Derzeit ist die
Bevölkerung auf dem gleichen Stand wie vor tausend Jahren. In den letzten 50 Jahren hat Europa
60% seiner jüdischen Einwohner verloren. Ein Grund dafür ist die Zunahme des Antisemitismus.
Beten wir um Schutz für die Juden in Europa und gegen den wachsenden Antisemitismus.

Samstag, 16.01., Schabbat: Im Jahr 2020 machten über 16.000 Juden Alijah. Die Alijah hat sich
trotz der Korona-Krise fortgesetzt. Wir danken dafür und beten, dass die Alijah auch in den
kommenden Monaten weitergeht.

Sonntag, 17.01.: Beten wir für alle, die Alijah gemacht haben. Neben der Notwendigkeit, eine
neue Sprache zu lernen, müssen die Olim auch Arbeit finden. Beten wir, dass sie sich reibungslos
integrieren, besonders unter den derzeit schwierigen Umständen.

Montag, 18.01.: Anfang November machten 140 junge Erwachsene aus der Ukraine mit einem
von C4I gesponserten Flug Alijah nach Israel. Beten wir, dass diese jungen Erwachsenen ihren
Platz in Israel finden und ein Segen für das Land sein werden. Wir beten auch für die Eltern und
Familien dieser jungen Menschen, dass sie bald nachkommen können.

Dienstag, 19.01.: In unserem Gebet stellen wir eine feurige Mauer zum Schutz für Israel an all
seine Grenzen: im Süden, im Westen, im Kernland, im Norden und auch im Osten. Beten wir, dass
Gottes Engel um Israel sind, um Angriffe abzuwehren.

Mittwoch, 20.01.: Die Felder um die Städte im Süden Judäas werden regelmäßig in Brand gesetzt.
Dadurch werden Häuser in Gefahr gebracht, die Ernten zerstört und die Menschen müssen
evakuiert werden. Beten wir, dass diese Praktiken für immer aufhören.

Donnerstag, 21.01.: Wir beten für die israelische Bevölkerung, die in südlichen Städten in der
Nähe des Gazastreifens lebt. Diese Städte müssen oft mit Raketenangriffen aus Gaza fertig
werden. Beten wir um Gottes Schutz für die Menschen in diesen Städten. Auch für die Menschen,
die in israelischen Städten im Kernland Israels leben. Auch sie werden regelmäßig von
bewaffneten Palästinensern angegriffen. Besonders die jüngeren Generationen sind durch diese
Umstände sehr traumatisiert.

Freitag, 22.01.: Die israelische Marine hat im vergangenen Herbst erfolgreich ein neues
Raketensystem getestet. Obwohl es zu diesem Zeitpunkt keine nennenswerte Bedrohung aus
dem Meer gab, will Israel auch dort wachsam bleiben. Beten wir um Israels Schutz vor jeglicher
Bedrohung aus dem Meer.

Samstag, 23.01., Schabbat: Der Winter ist die Regenzeit für Israel. Im letzten Winter gab es
erhebliche Niederschläge, die ein Segen waren. Gleichzeitig bringt der Regen aber auch die
Gefahr von Überschwemmungen mit sich, besonders im Süden des Landes. Letztes Jahr starben
sieben Menschen durch solche Überschwemmungen. Wir danken Gott für den Regen auch in
diesem Jahr und bitten Ihn um den Schutz der Menschen bei Überschwemmungen.

Sonntag, 24.01.: „Ich will dich unterweisen und lehren auf dem Weg, den du gehen sollst; ich will
dich beraten und mein Auge auf dich richten.“ (Psalm 32,8) Kürzlich entdeckte die israelische
Armee einen riesigen Terroristentunnel im Süden Israels nahe der Grenze zum Gazastreifen.
Danken wir, dass dieser Tunnel entdeckt wurde und beten, dass Bedrohungen wie diese immer
rechtzeitig erkannt werden.

Montag, 25.01.: Bei der Fürbitte für Israel und für andere Situationen ist es nützlich, 2. Timotheus
3 Verse 16 und 17 zu lesen und in die Tat umzusetzen. Diese Verse sprechen von Gottes Wort
und davon, voll ausgerüstet zu sein.

Dienstag, 26.01.: Christen für Israel Tansania organisierte kürzlich eine Gebetswoche, an der viele
Christen aus verschiedenen Gemeinden teilnahmen. Es fanden auch Bibelstudien über die
biblische Rolle Israels statt. Wir danken für diese Initiative und beten für das Team in Tansania.

Mittwoch, 27.01.: Internationaler Holocaust-Gedenktag. In vielen Ländern werden in den
kommenden Tagen Gedenkfeiern zu Ehren der Opfer, Überlebenden und Retter des Holocaust
während des Nazi-Regimes stattfinden. Beten wir mit Jesaja 40, 1-11 für würdige und tröstende
Zusammenkünfte und gegen das Vergessen.

Donnerstag, 28.01.: Heute ist TuBiShvat (Neujahr der Bäume). Dieses Fest basiert auf 3. Mose
19,23-25. Es ist ein Feiertag, an dem Kinder und Erwachsene Bäume oder Setzlinge pflanzen und
die Früchte gegessen werden. Beten wir, dass dies ein Jahr mit guten Ernten für Israel wird.

Freitag, 29.01.: „Seid also geduldig, Brüder und Schwestern, bis zur Ankunft des Herrn.“ (Jakobus
5,7-8) Nehmen wir uns diese Ermahnung und Ermutigung zu Herzen und erkennen, dass wir Ihn
erwarten dürfen. IHN der alles neu macht, besonders in der unruhigen Zeit, in der wir leben.

Samstag, 30.01., Schabbat: Bitte betet heute für die Feldarbeiter von Christen an der Seite Israels
in der Ukraine. Sie verrichten ihre Arbeit oft unter erschöpfenden und gefährlichen Umständen.
Da derzeit keine Freiwilligen ins Land einreisen können, um zu helfen, macht das Team die ganze
Arbeit selbst. Beten wir um Schutz und übernatürliche Kraft in dieser Situation.

Sonntag, 31.01.: „Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass
ihr es empfangt, so wird es euch zu Teil werden!“ (Markus 11,24) Wir beten, dass die
internationale Arbeit von Christen an der Seite Israels weiterwächst. Beten wir, dass in mehr
Ländern Teams von Christen an der Seite Israels entstehen und dass durch Konferenzen und
Online-Arbeit die Botschaft von der Treue Gottes zu seinem Volk noch weiterverbreitet wird.

Gebetsanliegen: Gebetsteam Christians for Israel International und Marie-Louise Weissenböck