Nachdem der Knessetabgeordnete Jigal Guetta (Schass) gegenüber dem Armeesender geäußert hatte, dass er vor zwei Jahren bei der Hochzeit seines homosexuellen Neffen dabei war, sah er sich mit massiver Kritik konfrontiert. Auch forderten Rabbiner und Kollegen aus der ultra-orthodoxen Partei seinen Rücktritt. In einem Brief erklärten fünf jüdische Geistliche, Guetta habe öffentlich Gottes Willen entweiht, indem er seine Familie gezwungen habe, an einer verbotenen Hochzeit teilzunehmen.

Jigal Guetta (Mitte) am 17. September 2017 mit Pressevertretern, kurz nachdem er sein Rücktrittsgesuch beim Knesset-Präsidenten Yuli Edelstein eingereicht hatte. Foto: Hadas Parush/Flash90

Nachfolgend hat der Politiker am 17. September 2017 sein Rücktrittsgesuch beim Knesset-Präsidenten Yuli Edelstein eingereicht.  

Normalerweise sage er seiner Frau und den Kindern nicht, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen sollen, hatte Guetta gegenüber dem Armeesender am 10. September 2017 erklärt. Doch bei dieser Hochzeit habe er gesagt, Anwesenheit sei Pflicht, und seine ganze Familie sei dabei gewesen. Er wollte den Sohn seiner Schwester glücklich machen. Doch er habe seinen Kindern auch gesagt, dass die Torah eine solche Hochzeit verbiete und diese ein Gräuel sei. (Redaktion/Israelnetz)

 

 

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