Einen Tag vor seiner Rede in der UN-Vollversammlung hat sich Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump  getroffen. Bei der Begegnung ging es besonders um den Iran und den umstrittenen Atom-Deal mit dem Land vom Juli 2015 in Wien.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu (links) und der amerikanische Präsident Donald Trump am 18. September in New York. Foto: GPO/Avi Ohayon

Der Premierminister sagte bei dem Treffen am 18. September in New York u. a.: „Ich möchte sagen, dass unter Ihrer Führung das Bündnis zwischen Amerika und Israel niemals stärker, niemals tiefer war. So möchte ich Ihnen dafür danken. Auch freue ich mich darauf, mit Ihnen zu diskutieren, wie wir – was Sie richtig genannt haben – das schreckliche Atomabkommen mit dem Iran gemeinsam ansprechen und wie wir die wachsende Aggression des Iran in der Region zurückrollen können, vor allem in Syrien.“

Atom-Deal mit dem Iran

Trump hatte das Abkommen zwischen den UN-Vetomächten und Deutschland (5+1) mit dem Iran in der Vergangenheit als „schlechtesten Deal, der je ausgehandelt wurde“ bezeichnet. Israel lehnt die Vereinbarung als „historischen Fehler“ ab, da sie nur eine befristete Einschränkung des iranischen Atomprogramms vorsieht, nicht aber eine endgültige Beendigung desselben, und so der Iran nach ca. 10 bis 15 Jahren in den Besitz von Atomwaffen kommen könne.

Weiter sagte Netanjahu zu Trump:Wie Sie sagten, werden wir diskutieren, wie wir die Gelegenheit für den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern und zwischen Israel und der arabischen Welt ergreifen können. Ich denke, diese Dinge gehen zusammen und wir freuen uns darauf, darüber zu sprechen, wie wir beides vorantreiben können.

Schließlich werden wir morgen bei den Vereinten Nationen sprechen und ich möchte sagen, dass unter Präsident Trump die Position Amerikas gegenüber Israel mit der UNO eindeutig gewesen ist; sie ist stark; sie hat sowohl Klarheit als auch Überzeugung. Und ich möchte Ihnen im Namen des Volkes von Israel und Israels vielen Freunden auf der ganzen Welt danken.“

 

 

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