Totes Meer steigt erstmals seit zehn Jahren

 

Die starken Regenfälle zwischen dem 6. und 10. Januar 2013 kommen auch dem Toten Meer zugute. Der Pegel des Gewässers ist dadurch um etwa zehn Zentimeter gestiegen – erstmals seit zehn Jahren.

Die starken Regenfälle zwischen dem 6. und 10. Januar 2013 kommen auch dem Toten Meer zugute. Der Pegel des Gewässers ist dadurch um etwa zehn Zentimeter gestiegen – erstmals seit zehn Jahren.

Seit Februar 2003 sinkt der Wasserstand des Toten Meeres stetig. Doch die Niederschläge der zweiten Januarwoche 2013 haben den Jarmuch und andere Zuflüsse des Jordans anschwellen lassen. Die Flüsse sind so wasserreich wie seit zehn Jahren nicht mehr, schreibt die Tageszeitung „Ma‘ariv“. Der Pegel des Toten Meeres wird einmal im Monat gemessen – und bei besonderen Ereignissen wie ungewöhnlich starkem Regen.

See Genezareth
Der Wasserstand des Sees Genezareth lag am 16. Januar 2013 bei 210,99 Metern unter dem Meeresspiegel. Dies ist der höchste Stand seit August 2005.
Am Ende des Sommers war durch Verdunstung und Abpumpen des Süßwassers fast die „schwarze Linie“ von minus 214,87 Meter unter dem Meeresspiegel erreicht. Tiefer darf der See nicht absinken, um ökologisch nicht umzukippen. Inzwischen haben die starken Regenfälle den See wieder so gefüllt wie seit 1992 nicht mehr. Allerdings fehlen immer noch gut 2 Meter bis zur „obersten roten Linie“, also minus 208,9 Meter. (Israelnetz)

Bild: Am Toten Meer. Foto: ISRANET

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