Start in Babi Yar, wo im September 1941 der Großteil der jüdischen Gemeinde Kiews ausgelöscht wurde. Jede Begegnung ist wieder neu und anders, immer fließen wieder Tränen der Trauer, der Umkehr. Bis wir an der jüdischen Schule ankommen, hat sich der Regen in Schnee gewandelt!

Dort warten dutzende Kriegsveteranen auf uns. „Wir sind es, die den 2. Weltkrieg gewonnen haben. Aber heute braucht uns in diesem Land keiner mehr…“. Wie sie sich freuen über unseren Besuch. Der Eine rückt dem Anderen die Kippa zurecht

Rebbe Markowitsch, dessen Urgroßvater der letzte Rabbi von Uschgorod war und von den Nazis mit seiner jüdischen Gemeinde vor Ort verbrannt wurde, spricht zu den Veteranen.

Danach verteilen Helfer von Christen an der Seite Israels Lebensmittelpakete. Eine große Hilfe für diejenigen, die sich von ihrer mickrigen Rente in den kalten Wintermonaten auch noch Feuerholz kaufen müssen. Falls noch Medikamente gekauft werden müssen, reicht das Geld selbst für das billige Graubrot nicht mehr.

Wie Sie helfen können

Es besteht die Möglichkeit einzelne Lebensmittelpakete zu finanzieren. Ein Paket kostet 10 €. Diesen Winter warten 8.000 bedruckte Tüten darauf, mit Lebensmitteln gefüllt zu werden und Freude in ein jüdisches Herz zu bringen.

2000 Lebensmittelpakete gepackt mit einem super Team. Diesen Winter sollen insgesamt 8.000 Tüten mit Lebensmitteln gefüllt werden und Freude in ein jüdisches Herz bringen

Ankunft in Tultschin. Auch hier verteilen Helfer von Christen an der Seite Israels wieder Lebensmittelpakete.

Faina, die Gemeindeleiterin von Brazlaw, erzählt uns ein bisschen von ihrem Vater, der das Todeslager Petschora überlebt hat. ,,Wenn es eine Hölle gibt, bin ich da gewesen.“

Inzwischen haben wir viele hoppelige Kilometer zurückgelegt, Tüten geschleppt, Tschai mit Marmelade dazu getrunken und auf jeder Wange viele Küsse gesammelt…

Weiter geht es mit dem Verteilen von Lebensmittelpaketen.

Rivera begrüßt uns an der Tür: „So sheyne meidelakh!“ Ihre Eltern wurden ermordet, mit ihrem Onkel flüchtete sie als kleines Mädchen, der Zug wurde unterwegs bombardiert. Nach und nach kommen die jiddischen und deutschen Worte wieder. Plötzlich beginnt sie für uns zu singen.

Wie Sie helfen können

Es besteht die Möglichkeit einzelne Lebensmittelpakete zu finanzieren. Ein Paket kostet 10 €. Diesen Winter warten 8.000 bedruckte Tüten darauf, mit Lebensmitteln gefüllt zu werden und Freude in ein jüdisches Herz zu bringen.

Pin It on Pinterest

Shares
Share This