Solidaritätskundgebung für Israel vor der UNO in Genf

Zahlreiche Organisationen aus ganz Europa haben am 29. Juni 2015 an einer Kundgebung für Israel vor der UNO in Genf teilgenommen.

Zahlreiche Organisationen aus ganz Europa haben am 29. Juni 2015 an einer Kundgebung für Israel vor der UNO in Genf teilgenommen. Am selben Tag wurden die Atomverhandlungen mit dem Iran in Lausanne/Schweiz fortgesetzt. 

Angesichts der jüngsten Welle unerbitterlicher Angriffe gegen die Legitimität Israels fand am 29. Juni 2015 vor der UNO in Genf eine Unterstützungsdemonstration für Israel statt. Der UNO-Menschenrechtsrat behandelte an diesem Tag den UNHCR-Bericht über den Gazakrieg 2014.

Israel ist die Festung der Demokratie in einer Region, in der dieser Grundwert von allen Seiten bedroht wird. Der starke Wunsch aller Menschen in der Region nach einem besseren Leben, einer blühenden Wirtschaft und nach stabiler und demokratischer Herrschaft droht durch radikale und terroristische Kräfte zu ersticken. 

In dieser kritischen Zeit wird die Legitimität Israels an verschiedenen Fronten in Frage gestellt, das Recht auf Selbstverteidigung wird herausgefordert und falsche Beschuldigungen werden erhoben, um die Aufmerksamkeit vom wahren Missbrauch von unschuldigen Zivilisten abzulenken.

Gregory Lafitte von der Europäischen Koalition für Israel sagte: „Wir möchten der jüdischen Gemeinschaft und dem Staat Israel sagen, dass Ihr die Unterstützung der christlichen Gemeinschaft habt.“

 

Atomverhandlungen mit dem Iran

Die Europäische Koalition für Israel (ECI) hat das Verhandlungsteam des sogenannten G5 + 1 (die USA, Großbritannien, Frankreich, Russland, Deutschland und China) dazu aufgerufen, standhaft zu bleiben, um sicherzustellen, dass der Iran nicht in der Lage ist, Atomwaffen zu entwickeln.

„Es sind keine weiteren Gespräche mit dem Iran möglich, bevor ihre Führung das Existenzrecht des Staates Israel anerkennt und sich dazu verpflichtet, in Frieden mit allen seinen Nachbarn zu leben“, sagte ECI-Director Tomas Sandell. Die Weigerung, einen anderen UN-Mitgliedstaat, in diesem Fall Israel, anzuerkennen, und die Drohung, es zu vernichten, sei eine klare Verletzung der UN-Charta, deren 70. Jahrestag am 26. Juni in San Francisco gefeiert wurde.

Weiter sagte Sandell: „Die Führer des Iran haben konsequent zur Zerstörung des jüdischen Staates aufgerufen, während sie zur gleichen Zeit den Holocaust leugnen. Das Versprechen, ‚Israel von der Landkarte zu wischen‘, wurde kürzlich als ’nicht verhandelbar‘ von der iranischen Führung erklärt, obwohl diese Aussage weitgehend von dem Verhandlungsteam des G5 + 1 ignoriert wurde, die das Thema als ’nicht Teil der Agenda für die Atomgespräche‘ abtaten. Solange das Ziel, Israel zu vernichten, auf der Tagesordnung des Iran steht, sollte die G5 + 1 nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, sondern die Sanktionen aufrecht halten“, so der ECI-Direktor.

„Iran ist der Hauptsponsor des internationalen Terrorismus im Nahen Osten und sollte nicht mit nuklearen Fähigkeiten belohnt werden. Ein nuklearer Iran wird keinen Frieden oder Stabilität in die Region bringen, sondern wird sie weiter destabilisieren und ein neues nukleares Wettrüsten initiieren“, warnte Sandell und sagte weiter: „Die internationale Gemeinschaft muss den Druck auf den Iran weiterhin aufrecht halten, bis ein guter Deal erreicht werden kann. Die EU hat eine historische Verpflichtung, das jüdische Volk nicht im Stich zu lassen, wenn es mit einer existentiellen Bedrohung konfrontiert ist. Die Geschichte lehrt uns, dass wir einem Regime nicht nachgeben können, das von der Vernichtung der Juden besessen ist. Es ist alarmierend, dass zur gleichen Zeit, da die EU die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran diskutiert, die europäischen Politiker neue Sanktionsmaßnahmen gegen Israel planen, indem die in den umstrittenen Gebieten hergestellten Waren etikettiert werden sollen. Die EU und die internationale Gemeinschaft stehen jetzt vor einer moralischen Wahl, entweder für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aufzustehen oder einem Schurkenstaat nachzugeben, der sein eigenes Volk verfolgt und den internationalen Terrorismus fördert“, gab der ECI-Direktor zu bedenken.

Die Europäische Koalition für Israel widersetzt sich einem Atomabkommen, das das Überleben des Staates Israel bedrohen würde: Das Überleben von Israel ist nicht verhandelbar!

Bilder: Solidaritätskundgebung für Israel am 29. Juni 2015 vor der UNO in Genf. Fotos: Botschaft des Staates Israel in der Schweiz

 

 

 

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