Tausende Israelis äthiopischer Herkunft aus ganz Israel haben am 16. November 2017 in Jerusalem das Sigd-Fest gefeiert. In Äthiopien wurde das Fest begangen, um die Sehnsucht nach Jerusalem und Zion zum Ausdruck zu bringen. Dabei wurde besonders für die Rückkehr ins Land Israel gebetet. Jetzt ist Sigd das Nationalfest der äthiopisch-stämmigen Israelis, an dem auch die ersehnte Rückkehr nach Zion gefeiert wird. Das Fest findet 50 Tage nach Yom Kippur statt, nach jüdischem Kalender am 29. Cheswan, und ist seit 2008 ist als nationaler Feiertag in Israel anerkannt.

Mitglieder der äthiopischen Gemeinschaft in Israel beim Sigd-Fest am 16. November 2017 in der Armon Hanatziv-Promenade in Jerusalem. Foto: Yaniv Nadav/Flash90

Heute, da die meisten Angehörigen der äthiopisch-jüdischen Gemeinschaft in den Staat Israel eingewandert sind, reisen viele von ihnen am Sigd-Fest nach Jerusalem und besuchen dabei auch die Westmauer und die Armon Hanatziv-Promenade. Der Feiertag dient als jährliche Versammlung der gesamten äthiopischen Gemeinschaft in Israel und ihre Mitglieder sehen es als eine Gelegenheit, die Verbindung mit ihren Wurzeln und ihrer Kultur zu stärken.

Eine weitere Besonderheit neben den Gebeten in der alten äthiopischen Sprache ist eine Prozession mit bunten Regenschirmen.

 

 

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