Das im Jahr 2008 gegründete Hilfswerk Seeds of Hope (Samen der Hoffnung) mit Hauptsitz in Jericho/Westjordanland leistet Versöhnungsarbeit auf der Grundlage des christlichen Glaubens. Es will den Kreislauf von Gewalt, Armut und Verzweiflung im Nahen Osten durch Frieden, wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Hoffnung ersetzen.

Das im Jahr 2008 gegründete Hilfswerk Seeds of Hope (Samen der Hoffnung) mit Hauptsitz in Jericho/Westjordanland leistet Versöhnungsarbeit auf der Grundlage des christlichen Glaubens. Es will den Kreislauf von Gewalt, Armut und Verzweiflung im Nahen Osten durch Frieden, wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Hoffnung ersetzen. Praktisch geschieht dies durch Ausbildung, humanitäre Hilfe, wirtschaftliche Unterstützung und kulturellen Austausch. Mehr Infos unten.

Spenden-Stichwort: „Seeds of Hope“

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Präsident ist ein Christ, der Terrorist war

Gründer und Präsident von Seeds of Hope ist Taysir Abu (Tass) Saada – ein Palästinenser mit einer sehr außergewöhnlichen Lebensgeschichte. Der 63-Jährige war in seiner Jugend ein extremer Israel-Hasser und Terrorist an der Seite von Jassir Arafat. Sein Motto: „Nur ein toter Jude ist ein guter Jude.“

Im Alter von 42 Jahren gab es aber einen massiven Wandel in seinem Leben: er wurde Christ und verspürt seither eine große Liebe zu Juden und zu Israel. Statt zu töten ist es ihm ein tiefes Herzensanliegen geworden, die Menschen im Nahen Osten zu versöhnen und ihnen Hoffnung zu geben.

Seine Überzeugung ist, dass die Liebe der einzige Weg ist, um den Heilungsprozess in Richtung Frieden voranzubringen. Seine Lebensgeschichte hat er in seinem Buch „Ich kämpfte für Arafat“ aufgeschrieben – eine Biografie, die sich wie ein Kriminalroman liest (erschienen 2007 im Brunnen-Verlag, Basel).

Bild rechts: Tass Saada mit seiner Ehefrau und Jugendlichen

 

Die vier Arbeitsbereiche von Seeds of Hope

1.      Erziehung

An erster Stelle steht bei Seeds of Hope die Erziehung von Kindern und Jugendlichen. So hat das Werk mehrere Kindergärten gegründet, unter anderem in Jericho und in Jerusalem. Ein Schwerpunkt dabei ist es, den Kleinen die englische Sprache zu vermitteln, da mit Englisch die Chancen für eine gute Ausbildung und ein erfolgreiches Leben grundsätzlich besser sind. Allerdings sollen nicht allein nur Kenntnisse vermittelt werden, sondern es geht auch um die Atmosphäre, in der gelernt wird: In einer guten, sicheren und liebevollen Umgebung lernen Menschen am besten.

2.      Humanitäre Hilfe

In Partnerschaft mit anderen Wohltätigkeitsorganisationen begegnet Seeds of Hope den täglichen Grundbedürfnissen notleidender Menschen im Westjordanland vor allem durch das Verteilen von Nahrungsmitteln, durch Hilfe bei der medizinischen Grundversorgung und durch die Bereitstellung von Rollstühlen. Obwohl es schon einige andere Hilfsprogramme dort gibt, ist noch viel zu tun, da viele Familien weiter auf Unterstützung angewiesen sind, um überleben zu können.

3.      Wirtschaftliche Unterstützung

Seeds of Hope ist es ein Anliegen, Arbeitsplätze zu sichern und neue Stellen zu fördern. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und bestehenden Unternehmen. Gerade in Jericho sind in den letzten Jahren viele Arbeitsplätze verloren gegangen. Seeds of Hope hilft hier wie auch an anderen Orten und auch in der Landwirtschaft mit Kleinkrediten im Rahmen von Unternehmenspartnerschaften. Ein besonderes Projekt in diesem Bereich sind die Seeds of Hope-Reisetouren.

4.      Kulturaustausch

Ein weiteres Ziel von Seeds of Hope ist es, eine Brücke zu bauen zwischen den Kulturen und das Verständnis füreinander zu fördern und zu verbessern. Dies wird mit Hilfe von meist jungen Volontären aus der ganzen Welt erreicht, wobei die jungen Menschen komplett von ihren sie entsendenden Organisationen finanziert werden und der Regel 9 bis 12 Monate in den verschiedenen Bereichen von Seeds of Hope mitarbeiten, zum Beispiel in einem Kindergarten oder bei der Betreuung von Jugendlichen.

Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten, bitten wir Sie um Ihre Spende unter dem Stichwort „Seeds of Hope“. Herzlichen Dank!

 

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