Bei einem Treffen mit christlichen Leitern hat der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin erklärt, dass Israel die Freiheit der Religionsausübung und die Sicherheit der heiligen Stätten schützen wird. Zudem brachte er seine Trauer über den mörderischen Terror gegen Christen in Ägypten am Psalmsonntag zum Ausdruck.

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin mit christlichen Leitern am 19. April 2017 beim Lateinischen Patriarchat in Jerusalem. Foto: GPO/Mark Neiman

Israels Staatspräsident Rivlin hat am 19. April 2017 das Lateinische Patriarchat in Jerusalem besucht. Dort wurde er von dem apostolischen Verwalter des Patriarchats, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, und dem griechisch-orthodoxen Patriarchen Theophilos III, sowie weiteren hochrangigen Vertretern der christlichen Gemeinschaft im Heiligen Land empfangen.

Rivlin sprach über die Wichtigkeit der beiden Feiertage Pessach und Osten, die die jüdische und die christliche Welt in der vergangenen Woche begangen hatten, und erklärte: „Während wir diese Neuanfänge und Feiertage der Freiheit begangen haben, sind wir gezwungen, der Rückkehr eines sehr alten Übels ins Auge zu sehen“.

Der Staatspräsident sprach von seiner Trauer „über die Nachrichten von unschuldigem Blut, das vergossen wurde; die Männer, Frauen und Kinder, deren Leben in dem brutalen Terroranschlag gegen die ägyptische christliche Gemeinde zerstört wurde.“ Rivlin sagte, er habe dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fatah al-Sisi geschrieben, um ihm sein Beileid zu übermitteln. „Israel schätzt die entschlossene Haltung, die Ägypten gegenüber dem Terror an den Tag legt“, so der Staatspräsident.

Weiter erklärte das israelische Staatsoberhaupt: „Ich sage hier zu Ihnen, unseren christlichen Brüdern von Jerusalem, unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei Ihnen. Wir alle haben die Bilder aus Syrien gesehen; ich habe einige der Verletzten besucht, die in israelischen Krankenhäusern behandelt werden. Was dort der christlichen Gemeinde geschehen ist – und dem gesamten Land – ist ein Makel für die gesamte Menschheit.“ Rivlin fügte hinzu: „Das jüdische Volk weiß besser als jedes andere, was es heißt, in Angst zu beten und unter Terrorismus zu leiden, und ich möchte Ihnen sagen, dass Israel Ihre Freiheit der Religionsausübung, Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer heiligen Stätten schützen wird. […]“ (Redaktion/Präsidialamt Israel)

 

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