Beim traditionellen Neujahrsempfang mit Leitern der christlichen Gemeinschaften ging der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin auch auf Jerusalem ein und betonte die Verpflichtung des Staates Israel, die Glaubens- und Religionsfreiheit in der Davidstadt sicherzustellen. Bei dem Treffen  am 27. Dezember 2017 in seiner Residenz sagte Rivlin unter anderem:

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin (1. Reihe 3. von links) mit Leitern der christlichen Gemeinschaften in Israel am 27. Dezember 2017 in seiner Residenz in Jerusalem, rechts neben Rivlin der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., links neben dem Staatspräsidenten der Apostolische Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa. Foto: GPO/Mark Neiman

„Wir treffen uns heute in Jerusalem, unserer geliebten und heiligen Stadt. Wie Sie, sehe ich meine Rolle und die Rolle des Staates Israel als Wächter dieser Stadt. Als Wächter wird unsere Souveränität über Jerusalem niemals die Freiheit der Anbetung und Religion für alle Gläubigen gefährden. Und heute wiederhole ich aufs Klarste: Der Staat Israel ist zutiefst verpflichtet, die religiösen Rechte der Anbetung und Aktivität aller Glaubensgemeinschaften in Jerusalem und in ganz Israel sicherzustellen. Heute bekräftige ich persönlich diese Verpflichtung gegenüber den christlichen Kirchen unter Ihrer Führung.“

Theophilos III: Jerusalem „Symbol des Friedens“

Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., betonte im Namen der christlichen Gemeinschaften, dass die Augen der Welt auf Jerusalem gerichtet seien, und sprach von der Bedeutung der Stadt als „Symbol des Friedens“. Er dankte dem israelischen Staatspräsidenten für sein Engagement für das Wohlergehen der verschiedenen Gemeinschaften der Stadt: „Wir möchten unseren Dank für die positive Aktion aussprechen, die Sie ergriffen haben, um die wahre Integrität dieser Heiligen Stadt zu fördern, und das Wohlergehen aller unserer Völker. Wir sind uns auch Ihrer Unterstützung für Pilger und örtliche Gläubige bewusst, die in der Lage sind, die Schreine zu verehren und frei anzubeten.“ –

 

 

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