Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin besuchte während seines Deutschland-Aufenthaltes am 6. September 2017 auch das ehemalige Konzentrationslager Dachau, etwa 20 Kilometer nordwestlich von München gelegen. Rivlin wurde von seiner Ehefrau Nachama, von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender sowie Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und dessen Ehefrau Karin begleitet.

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin (Mitte) am 6. September 2017 in der KZ-Gedenkstätte Dachau, links neben ihm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, rechts Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Foto: GPO/Amos Ben Gershom

Das Lager bestand von März 1933 bis zu seiner Befreiung durch US-Soldaten am 29. April 1945 mehr als 12 Jahre und damit mehr als doppelt so lange wie die meisten anderen nationalsozialistischen KZs. Waren dort zunächst hauptsächlich politische Gegner des NS-Regimes inhaftiert, wurden nach der Reichspogromnacht im November 1938 auch zunehmend Juden dort eingesperrt.

Von den insgesamt rund 200.000 Häftlingen in Dachau sind etwa  41.000 ermordet worden, viele weitere wurden in die Vernichtungslager des Ostens (Auschwitz etc.) deportiert. Seit 1965 befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau eine KZ-Gedenkstätte.

Nach einer Besichtigung des Lagers legten Rivlin und sein deutscher Amtskollege Steinmeier Kränze an dem zentralen Gedenkplatz auf dem ehemaligen KZ-Gelände nieder.   

 

 

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