Raketenbeschuss aus Gaza setzt sich fort

Palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen haben in der Nacht zum 30. Juni 2014 mindestens 14 Raketen auf Südisrael abgefeuert. Zuvor hatte die israelische Armee auf Raketenbeschuss mit einem Luftangriff reagiert.

Palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen haben in der Nacht zum 30. Juni 2014 mindestens 14 Raketen auf Südisrael abgefeuert. Zuvor hatte die israelische Armee auf Raketenbeschuss mit einem Luftangriff reagiert. Dabei tötete sie am 29. Juni 2014 einen Palästinenser, mutmaßlich ein Hamas-Mitglied.

In der Nacht bis zum 30. Juni 2014 ertönte in Südisrael Raketenalarm der, demzufolge die Bewohner binnen 60 Sekunden Schutzräume aufsuchen sollen. Die meisten Raketen landeten auf offenem Feld. Ein Raketensplitter sorgte für leichten Schaden an einem Wohnhaus. Eine weitere Rakete traf am 28. Juni 2014 eine Fabrik in Sderot, die daraufhin vollständig abbrannte. Das berichtete die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“.

In Reaktion auf den Raketenbeschuss griff die israelische Armee bereits am Wochenende Ziele im Gazastreifen an. Nach Angaben des Armee-Sprechers Peter Lerner wurden „Terroristen in den letzten Vorbereitungen für einen Raketenangriff“ unter Beschuss genommen. Ein Palästinenser wurde dabei getötet. Nach Angaben der Terror-Organisation Hamas handelt es sich dabei um eines ihrer Mitglieder.

70 Raketen im Juni auf Israel

Seit der Entführung der drei jüdischen Talmud-Schüler hat sich der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen intensiviert: In 17 Tagen wurden 40 Raketen gezählt. Seit der Bildung einer palästinensischen Einheitsregierung zwischen der Hamas und der Fatah-Partei Anfang Juni 2014 gingen 70 Raketen auf Israel nieder, meldet das Büro des israelischen Premierministers.

Unter dem Eindruck der Raketenangriffe forderte der israelische Außenminister Avigdor Lieberman einmal mehr, den Gazastreifen erneut einzunehmen. „Wir haben gesehen, dass begrenzte Militäroperationen die Hamas nur stärken. Damit ist die Alternative klar“, sagte Lieberman laut der Online-Zeitung „Times of Israel“. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sprach am 29. Juni 2014 davon, die Militäroperationen im Gazastreifen auszuweiten, sofern es die Lage erfordert.  (Israelnetz)

Bild: An der nördlichen Grenze des Gazastreifens, im Vordergrund zwei israelische Panzer bei der Patrouille. Foto: Gili Yaari /FLASH90

 

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