Aaronitischer Segen an der Westmauer

Zum diesjährigen Pessachfest kamen wieder Zehntausende jüdische Beter zur Westmauer in Jerusalem, um sich segnen zu lassen.

 

Zum diesjährigen Pessachfest kamen wieder Zehntausende jüdische Beter zur Westmauer in Jerusalem, um sich segnen zu lassen.

Seit dem Jom Kippur-Krieg 1973 wird an der Westmauer in Jerusa­lem zweimal jährlich, zu Pessach und zum Laubhüttenfest, der Aaro­nitische Segen gespendet. Aus der Idee dazu vom chassidischen Rabbi Menachem Mendel Gefner hat sich eine Tradition entwickelt, an der jährlich Zehntausende teilnehmen und sich segnen lassen.

Der priesterliche Segen (Birkat Kohanim) findet sich in 4. Mose 6, 23–27. Dort sagt Gott zu Mose (übersetzt):

„Sage Aaron und sei­nen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet: Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein An­gesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR erhebe sein Ange­sicht über dich und gebe dir Schalom. So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.“

Das siebentägige Pessachfest (3. Mose 23, 5-8 u.a.) fiel in diesem Jahr auf die Zeit vom 4. bis zum 10. April, die Segnung an der Westmauer fand am 6. April 2015 statt.

Bild: Jüdische Beter an der Westmauer in Jerusalem zum Pessach-Segen. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Pin It on Pinterest

Shares
Share This