Die Vereinigten Staaten arbeiten „sehr hart“ an einem Friedensplan für den Nahen Osten. Das hat der US-Botschafter in Israel, David Friedman, in einem Interview mit dem Nachrichtendienst Jewish News Service (JNS) gesagt. Das Interview fand beim jährlichen Preis-Dinner der Zionist Organization of America (ZOA) am 12. November 2017 in New York statt, an dem Friedman als einer der Ehrengäste teilnahm.

Das US-Team für einen Nahost-Friedensplan bei einem Treffen Israels Premier Netanjahu (Mitte) am 24. August 2017 in Tel Aviv: der US-Botschafter in Israel, David Friedman (rechts), Jared Kushner, der Berater und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump (2. von links), der Nahost-Sondergesandte der US-Regierung Jason Greenblatt (links) und die stellvertretende US-Sicherheitsberaterin Dina Powell (2. von rechts). Foto: Amos Ben Gershom/GPO

Zu dem Friedensplan sagte der Botschafter: „Es ist schwer, ihn zu kommentieren, während wir in der Mitte sind, weil es heikel ist.“ Friedman fügte hinzu, dass mehr Informationen über den Plan in „ein paar Monaten“ veröffentlicht werden. Laut JNS betonte der Botschafter: „Die Regierung der Vereinigten Staaten behandelt Israel so, wie Israel es verdient, behandelt zu werden: als kritischer strategischer und vertrauenswürdiger Verbündeter in einer der angespanntesten Gegenden der Welt. Premierminister Netanjahu und ich sind uns einig, dass wir eine neue Seite in der Beziehung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten aufgeschlagen haben. Es ist eine Veränderung zum Besseren“, so Friedman.

Der im Mai 2017 in Israel akkreditierte amerikanische Chefdiplomat gehört zu einem vierköpfigen Team, das damit beauftragt ist, einen Entwurf für einen Nahost-Friedensplan zu erstellen. Zu dem Team gehören neben Friedman noch Jared Kushner, der Berater und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, der Nahost-Sondergesandte der US-Regierung Jason Greenblatt und die stellvertretende US-Sicherheitsberaterin Dina Powell. –

 

 

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