Netanjahu warnt vor „gefährlicher Einigung“ mit Iran

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (Foto) hat die Staats- und Regierungschefs der beteiligten Staaten der Genfer Atomgespräche vor einer „gefährlichen Einigung“ bei den Atomverhandlungen mit Teheran gewarnt. Netanjahu sagte am 10. November 2013, er habe mit den Verantwortlichen telefoniert.

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (Foto) hat die Staats- und Regierungschefs der beteiligten Staaten der Genfer Atomgespräche vor einer „gefährlichen Einigung“ bei den Atomverhandlungen mit Teheran gewarnt. Netanjahu sagte am 10. November 2013, er habe mit den Verantwortlichen telefoniert.

Netanjahu habe mit US-Präsident Barack Obama, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsidenten François Hollande sowie dem britischen Premierminister David Cameron am Telefon gesprochen. „Ich habe Ihnen gesagt, dass die sich abzeichnende Einigung gemäß allen unseren Informationen schlecht und gefährlich ist“, sagte der Premier. Sie gefährde nicht nur Israel, sondern auch den Weltfrieden. Zum einen verringere sie den Druck der internationalen Sanktionen auf den Iran. Es habe Jahre gedauert, diesen Druck aufzubauen. Zum anderen behalte Teheran die Fähigkeiten zum Ausbau seines Atomprogramms.
„Ich hoffe, dass es ein gutes Abkommen wird“
Netanjahu fügte hinzu: „Ich habe alle politischen Führer gefragt, warum diese Eile? Ich habe ihnen vorgeschlagen, zu warten und die Dinge ernsthaft abzuwägen.“ Es gehe um historische Entscheidungen. Er sei erleichtert, dass es noch zu keiner Einigung gekommen sei, mache sich aber keine Illusionen. „Es gibt einen sehr starken Willen, ein Abkommen zu erzielen. Ich hoffe, dass es ein gutes Abkommen wird.“ (Israelnetz)

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