Netanjahu: UNO versagt beim Aufdecken von Waffenschmuggel

Der Iran stecke hinter dem Angriff auf Israels Nordgrenze und die internationale Gemeinschaft müsse die Islamische Republik dafür zur Verantwortung ziehen. Diese Meinung hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (Foto) am 1. Februar 2015 im Gespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon vertreten.

Der Iran stecke hinter dem Angriff auf Israels Nordgrenze und die internationale Gemeinschaft müsse die Islamische Republik dafür zur Verantwortung ziehen. Diese Meinung hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (Foto) am 1. Februar 2015 im Gespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon vertreten.

Im Libanon stationierte UN-Soldaten versagten beim Bemühen, über den Waffenschmuggel in den Süden des Landes zu berichten, kritisiert Netanjahu. Die Vereinten Nationen scheiterten zudem, die Resolution 1701 umzusetzen. Das 2006 einstimmig vom Sicherheitsrat erlassene Dokument ruft zur Entwaffnung aller Gruppen im Südlibanon, inklusive der Hisbollah , auf. Zudem sollten alle bewaffneten Truppen aus dem Gebiet verbannt werden, bis auf die Soldaten der Interimstruppe der Vereinten Nationen in Libanon (UNIFIL) sowie die libanesische Armee. Diese zwei Bestimmungen seien nie umgesetzt worden.

Der israelische Premier sagte laut seines Büros, dass die internationale Gemeinschaft die Bemühungen des Irans, „den Terrorismus in die ganze Welt zu exportieren“, ignoriere. Netanjahu beschuldigte Teheran, hinter dem Angriff an der israelisch-libanesischen Grenze stecken. Zwei israelische Soldaten und ein spanischer UNO-Soldat waren am 28. Januar 2015 getötet worden. Die schiitische Hisbollah -Miliz hatte Israel vom Südlibanon aus angegriffen.

Netanjahu bedankte sich während des Gesprächs auch für Bans Kondolenzkundgebung wegen der zwei getöteten Soldaten Johai Kalangel und Dor Chaim Nini. Der Premierminister drückte sein Bedauern über den Tod des spanischen UNIFIL-Soldaten Francisco Javier Toledo aus. Zudem betonte Netanjahu, dass er und der spanische Premier Mariano Rajoy sich bereit erklärt haben, gemeinsame Untersuchungen der Angelegenheit zu unternehmen.

Dieser Angriff steht im Kontext verschärfter Spannungen an der Nordgrenze Israels. Laut Hisbollah handelte es sich um einen Racheakt für den Angriff auf einen ihrer Fahrzeug-Konvois vor zwei Wochen. Bei dem Angriff wurden sechs Kämpfer sowie ein iranischer Armeegeneral getötet. (Israelnetz)

 

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