Netanjahu bei Papst Franziskus

Israels Ministerpräsident Netanjahu hat sich am 2. Dezember 2013 in Rom zu Gesprächen mit dem italienischen Premierminister Enrico Letta getroffen. Zudem wurde der israelische Regierungschef von Papst Franziskus empfangen.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich am 2. Dezember 2013 in Rom zu Gesprächen mit dem italienischen Premierminister Enrico Letta getroffen. Zudem wurde der israelische Regierungschef von Papst Franziskus empfangen.

Begleitet wurde Netanjahu von drei Ministern, darunter Außenminister Lieberman, die im Rahmen von Regierungskonsultationen mit ihren jeweiligen italienischen Amtskollegen zusammenkamen.

Netanjahu und Letta besuchten am 2. Dezember 2013 gemeinsam die Große Synagoge in Rom, um dem Entzünden der fünften Kerze am Chanukka-Leuchter beizuwohnen. In seiner Ansprache in der Synagoge betonte Netanjahu erneut, dass Nuklearwaffen in den Händen des iranischen Regimes nicht nur Israel, sondern auch Italien, Europa und die ganze Welt bedrohen würden. Weiter sagte er: „Das gefährlichste Regime de Welt darf nicht über die gefährlichste Waffe der Welt verfügen. Wir haben davor gewarnt, dass die Sanktionen geschwächt werden, wie es jetzt geschehen ist. Wenn keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden, werden die Sanktionen jede Wirkung verlieren und die Anstrengungen von Jahren werden ergebnislos verschwinden. Zugleich sage ich Ihnen und verspreche im Geist der Makkabäer: wir werden nicht zulassen, dass der Iran die Möglichkeit nuklearer Bewaffnung erlangt.“

Auch wurde der israelische Regierungschef am selben Tag von Papst Franziskus empfangen. Bei diesem Besuch überreichte der Premier dem katholischen Kirchenoberhaupt einen Chanukka-Leuchter als Geschenk. (Amt des Ministerpräsidenten)
Bild: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Mitte) brachte bei seinem Besuch am 2. Dezember 2013 im Vatikan einen Chanukka-Leuchter als Geschenk für Papst Franziskus (rechts) mit. Foto: Amos Ben Gershom/GPO/Flash90

Pin It on Pinterest

Shares
Share This