Israelische Politiker haben am 17. und 18. April 2017 in verschiedenen Städten am Maimuna-Fest teilgenommen. Unmittelbar im Anschluss an Pessach feiern es die nordafrikanischen Juden mit symbolischen Speisen.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu (Mitte) bei einer Maimuna-Feier in Dimona am 18. April 2017. Foto: Kobi Gideon/GPO

Staatspräsident Reuven Rivlin sagte bei einer Feier in Aschkelon, das Fest erinnere daran, „dass wir Brüder sind“. Regierungschef Benjamin Netanjahu äußerte in Hadera, obwohl es als marokkanische Tradition begonnen habe, sei Maimuna „zu einem Fest für alle ethnischen Gruppen“ geworden. „Es symbolisiert eine Liebe für Israel.“ Das Fest ist gekennzeichnet durch Überfluss und große Gastfreundschaft.

Nach der Überlieferung fällt das Fest auf den Todestag des Vaters des mittelalterlichen jüdischen Philosophen Moses Maimonides, der einige Zeit in der marokkanischen Stadt Fes lebte. Er hieß Rabbi Maimon Ben Josef.

Manche Ausleger leiten den Namen vom hebräischen Wort „Emunah“ (Glaube) ab. Dabei gehe es um den Glauben sowohl an die vergangene jüdische Erlösung von den Ägyptern, als auch an die zukünftige messianische Erlösung. Eine weitere mögliche Herleitung ist die vom arabischen Wort „maimun“, das „gesegnet“ oder „glückverheißend“ bedeutet. „Maimuna“ könnte aber auch vom hebräisch-aramäischen Ausdruck „Mammon“ (Geld) stammen. (Israelnetz)

 

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