Mütter der Entführten sprechen vor UN-Menschenrechtsrat

Die Mütter der drei vermissten Israelis haben am 24. Juni 2014 vom UN-Menschenrechtsrat gefordert, die Entführung zu verurteilen. In Genf bedankten sie sich außerdem für die weltweite Unterstützung.

Die Mütter der drei vermissten Israelis haben am 24. Juni 2014 vom UN-Menschenrechtsrat gefordert, die Entführung zu verurteilen. In Genf bedankten sie sich außerdem für die weltweite Unterstützung.

„Es ist der Alptraum jeder Mutter, endlos auf die Rückkehr ihres Kindes zu warten“, sagte Rachel Frankel, die Mutter von Naftalie Frankel, in ihrer zweiminütigen Ansprache. Direkt hinter ihr saßen Bat Galim Scha‘ar und Iris Jifrach, die Mütter von Gilad Scha‘ar und Ejal Jifrach. Die drei Jugendlichen werden seit dem 12. Juni vermisst. Die israelische Regierung spricht von einer Entführung durch die Terror-Organisation Hamas.

Mit energischer und zugleich um Fassung ringender Stimme rief Rachel Frankel den Sicherheitsrat dazu auf, die Entführung zu verurteilen und die unverzügliche und bedingungslose Freilassung zu fordern. „Dieser Rat hat den Auftrag, Menschenrechte zu schützen. Hat nicht jedes Kind ein Recht, sicher von der Schule nach Hause zu kommen?“

Frankel drückte zugleich ihren „tief empfundenen Dank“ aus für die Unterstützung durch Bekundungen der Anteilnahme und Gebete in aller Welt. Zugleich sagte sie, dass jeder noch viel mehr tun könne „Deshalb sind wir drei Mütter heute vor die UN und vor die Welt getreten: Um jeden zu bitten, das Möglichste zu tun, um unsere Jungs wieder zurückzubringen.“

Den Auftritt der drei Mütter vor dem Sicherheitsrat in Genf hatte „UN Watch“ organisiert. Die Organisation stellte dazu ihre Redezeit vor dem Gremium zur Verfügung. Am 23. Juni waren die Mütter vom Ben-Gurion-Flughafen nach Genf geflogen. „Es ist das erste Mal, dass ich ins Ausland gehe und meine Kinder zuhause lasse“, sagte Iris Jifrach vor Reiseantritt. „Ich mache alles, um die Jungs nach Hause zurückzubringen.“ (Israelnetz)

Bild: Die Eltern der entführten israelischen Jugendlichen Naftali Frankel, Ejal Jifrach und Gilad Scha’ar am 17. Juni 2014 mit Medienvertretern vor dem Haus der Familie Frankel in Nof Ajalon, von links: Bat-Galim und Ofir Scha‘ar, Rachel und Avi Frankel, Iris und Ouria Jifrach. Foto: Yossi Zeliger/FLASH90

 

 

Pin It on Pinterest

Shares
Share This