Mehr als 70 Raketen auf Israel – drei Verletzte

Am frühen Morgen des 24. Oktober 2012 haben palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen mehr als 70 Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Drei Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer.

Am frühen Morgen des 24. Oktober 2012 haben palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen mehr als 70 Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Raketen detonierten in den Bezirken Eshkol und Chof Ashkelon. Drei Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Bei allen drei Verwundeten handelt es sich um ausländische Arbeiter. Fünf Häuser wurden von den Raketen getroffen. Der Schulunterricht im Süden Israels wurde abgesagt.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben nachfolgend Angriffe gegen Stellungen der Terroristen durchgeführt, von denen aus die Raketenangriffe erfolgt waren.
Sieben Raketen wurden in der Region um Ashkelon durch das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“  abgefangen. Präsident Shimon Peres, der sich am Morgen zu einem Beileidsbesuch bei der Familie des ermordeten Soldaten Majdi Halabi in Daliyat al-Karmel aufhielt, äußerte sich dort auch zur Lage im Süden des Landes. Peres erklärte:
„Leider wurde gestern ein Offizier von ZAHAL verletzt, und ich wünsche ihm und seiner Familie schnelle Genesung. Die Lage im Süden ist unerträglich. Wir werden nicht tatenlos dasitzen, wenn wir beschossen werden. Wir würden uns freuen, wenn Gaza aufgebaut wird und prosperiert, wir möchten den Einwohnern von Gaza nicht schaden – doch ihre Führer müssen wählen, ob Gaza eine Stadt des Aufbaus oder eine Stadt des Terrors sein soll, entweder wird gebaut oder geschossen. Israel wird entschieden handeln, wenn das Leben seiner Einwohner in Gefahr ist. Alle Einwohner des Südens haben genauso das Recht, nachts ruhig zu schlafen wie die übrigen Einwohner des Staates Israel.“

Acht Rohrbomben aufgebracht
Am Grenzübergang Kalandiya bei Jerusalem ist am 23. Oktober 2012 ein 19-jähriger Palästinenser gefasst worden, der acht Rohrbomben bei sich trug. Der junge Mann aus Nablus war Angehörigen der Militärpolizei aufgefallen, weil er offensichtlich versuchte, der Kontrolle am Übergang zu entgehen.
Die Bomben wurden kontrolliert detoniert. Aus einer ersten Befragung ergab sich, dass der Verdächtige sich mit Kontaktmännern in Israel hatte treffen sollen, um ihnen die Sprengsätze zu übergeben.
(Israelische Verteidigungsstreitkräfte)

Bild: Ein israelischer Polizist in einem der am 24. Oktober 2012 von Raketen getroffenen Häuser im Süden Israels. Foto: Tsafrir Abayov/Flash90

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