Die Knesset und der US-Kongress haben eine gemeinsame Sitzung abgehalten. Anlass war die Wiedervereinigung Jerusalems vor 50 Jahren. Dabei sagte Kongress-Sprecher Paul Ryan, dass Jerusalem nicht mehr geteilt werden soll.

Israels Premier Benjamin Netanjahu bei der gemeinsamen Sitzung der Knesset und des US-Kongresses am 7. Juni 2017 im israelischen Parlament. Foto: GPO/Amos Ben Gershom

Bei der gemeinsamen Sitzung am 7. Juni 2017 im israelischen Parlament wies Israels Premier Benjamin Netanjahu darauf hin, dass in der Stadt Juden, Christen und Muslime ungehindert ihren Glauben ausüben könnten. „Es ist eine Freude, von Jerusalem, der ewigen, ungeteilten Hauptstadt des jüdischen Staates Israel zu Ihnen zu sprechen. Warum sagte ich, dass Jerusalem niemals wieder geteilt wird? Weil ich mich an das erinnere, was sie war, als sie geteilt war. Das erste, was wir sicherstellten, war, dass Jerusalem eine freie Stadt für alle wurde. Das ist das erste, was wir taten. Wir stellten sicher, dass die heiligen Stätten des Judentums, des Christentums und des Islam für alle zugänglich wurden“, betonte Netanjahu.

Knessetsprecher Juli Edelstein sagte, die Pilgerväter, die sich in Amerika ansiedelten, hätten „eine gerechte Gesellschaft erschaffen, wie sie die hebräischen Propheten genau hier, vor Tausenden von Jahren, predigten“.

US-Kongress-Sprecher Paul Ryan sagte, nach Tausenden Jahren im Exil seien die Juden endlich wieder zu Hause in ihrem Land – und „in Jerusalem, der ewigen Hauptstadt, die nicht mehr geteilt werden soll“. (Israelnetz/Redaktion)

 

 

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