Jordanien fordert von Israel eine formale, öffentliche Entschuldigung für den Tod zweier Bürger in der israelischen Botschaft in Amman. Der Vorfall am 23. Juli 2017 hatte zu einer diplomatischen Krise zwischen Israel und dem Königreich geführt.

Israels Premier Netanjahu (Mitte), der Wachmann (rechts), und die Botschafterin des Staates Israel in Amman, Einat Shlain, am 25. Juli 2017 in Jerusalem. Foto: GPO/Haim Zach

Jordanien bestehe darauf, dass die Untersuchung zu dem Fall abgeschlossen und ein israelischer Wachmann wegen Mordes vor Gericht gestellt werde. Das berichten jordanische Medien. Dies sei die Bedingung dafür, dass Israel seinen Botschaftsbetrieb wieder aufnehmen könne.

Der Sicherheitsbeamte ist laut des israelischen Außenministeriums am 23.Juli 2017 von einem 17-jährigen Jordanier mit einem Schraubenzieher attackiert worden. Der Jordanier sei auf dem Botschaftsgelände gewesen, weil er im Gebäude des Wachmanns eine neue Schlafzimmereinrichtung einbaute. Der Israeli habe aus Selbstverteidigung das Feuer auf den angreifenden Jordanier eröffnet und dabei unabsichtlich auch den anwesenden Vermieter erschossen, dessen Familie entschädigt werden soll. Nach diplomatischen Verhandlungen durfte der Wachmann am 24. Juli 2017 nach Israel ausreisen. (Israelnetz)

 

 

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