Der neue israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 29. August 2017 sein Beglaubigungsschreiben überreicht. Zuvor war er mit einem kleinen militärischen Zeremoniell vor dem Amtssitz des Bundespräsidenten empfangen worden und hatte sich in der Galerie in das Gästebuch eingetragen.  Der neue Botschafter wurde ins Schloss Bellevue von hochrangigen Diplomaten der Botschaft sowie seiner Ehefrau und zweier seiner Kinder begleitet.

Israels neuer Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff (links), mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 29. August 2017 im Schloss Bellevue in Berlin. Foto: Botschaft/Boaz Arad

Jeremy Issacharoff war zuletzt Vize-Chef im Direktorium für multilaterale Angelegenheiten des israelischen Außenministeriums und gilt als Experte für Sicherheit, Abrüstung, Terrorismus und den Iran. Von 1996 bis 1999 war er UN-Botschafter Israels und politischer Berater von Premierminister Benjamin Netanjahu. Jeremy Issacharoff folgt auf Yakov Hadas-Handelsman, der von März 2012 bis zum 27. August 2017 Israels Botschafter in Deutschland war.

Gedenkzeremonie am Denkmal „Gleis 17

Am Nachmittag nach der Überreichung des Beglaubigungsschreibens fand eine Gedenkzeremonie der Botschaft am Denkmal „Gleis 17“ am Bahnhof Berlin-Grunewald statt. In einer kurzen Rede im Rahmen der Zeremonie sagte der Botschafter unter anderem:

„Ich spüre die Last der Geschichte auf meinen Schultern, heute, da ich mein Amt als Botschafter des Staates Israel in einem Deutschland antrete, das so anders ist als jenes der Vergangenheit. Die Erinnerung an die Shoah wird das israelische und das deutsche Volk für immer aneinander binden, doch das Leid der Vergangenheit darf die Zukunft nicht bestimmen. Wir tragen die Verantwortung dafür, sowohl an die schicksalhafte Vergangenheit zu erinnern als auch gemeinsam für ein dynamisches und besseres Schicksal für unsere Kinder zu arbeiten.“ (Botschaft des Staates Israel/Redaktion)

 

 

Pin It on Pinterest

Shares
Share This