Israelische Armee startet Bodenoffensive in Gaza

Die israelische Armee hat am Abend des 17. Juli 2014 eine Bodenoffensive im Gazastreifen begonnen. Bei den Kämpfen sind bislang ein israelischer Soldat, 14 Hamas-Kämpfer und sechs weitere Palästinenser ums Leben gekommen.

Die israelische Armee hat am Abend des 17. Juli 2014 eine Bodenoffensive im Gazastreifen begonnen. Bei den Kämpfen sind bislang ein israelischer Soldat, 14 Hamas-Kämpfer und sechs weitere Palästinenser ums Leben gekommen.

Mit dem Bodenvorstoß hat laut Militär eine „neue Phase“ der am 8. Juli 2104 gestarteten Operation „Starker Fels“ gegen die Terror-Infrastruktur im Gazastreifen begonnen. Erstmals kam am 18. Juli 2014 bei der Offensive in Gaza ein 20-jähriger Unteroffizier ums Leben, meldete die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Dabei handelt es sich um Eitan Barak aus Herzlija.

Die Zahl der Getöteten auf palästinensischer Seite beläuft sich laut israelischen Medien auf 20 Personen, laut der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ auf 24 Menschen. Unter den Toten sind 14 Hamas-Kämpfer.

Auch nach dem Einmarsch in den Gazastreifen geht der palästinensische Raketenbeschuss auf Israel weiter. Nach dem Eindringen stoppten die Raketenangriffe laut Medienangaben für etwa drei Stunden, setzten dann aber wieder ein.

Militärsprecher Arje Schalicar sagte in der Nacht zum 18. Juli 2014: „Es werden bestimmte Orte im Gazastreifen angegriffen.“ Ziele der Offensive sind vor allem Raketen-Verstecke und Tunnel der Hamas .

Unterdessen berief die Armee weitere 18.000 Reservisten in den Einsatz, meldet die Onlinezeitung „Times of Israel“. Damit erhöht sich die Zahl der Soldaten auf insgesamt rund 70.000. (Israelnetz)

 

Bild: Israelische Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen am 18. Juli 2014. Foto: Edi Israel/Flash90

 

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