Editorial

(Die aktuelle Ausgabe zum Durchblättern, ist weiter unten zu finden)

Liebe Leser!

Die Bundestagswahlen liegen hinter uns. Das Ergebnis ist ein Krisenergebnis. Die politische Mitte in unserem Land schrumpft. Die politischen Ränder erfahren bisher kaum vorstellbaren Zulauf. Unser Volk und unser Land ist bei allem (vorläufigen?) Wohlstand tief verunsichert und zunehmend orientierungslos. Im Zentrum dieser Orientierungslosigkeit steht die zunehmende Abkehr vom jüdisch-christlichen Wertefundament (und damit vom innersten, auf den zehn Geboten basierenden Kern des Grundgesetzes). Dies wiederum geht Hand in Hand mit der Abkehr von einer respektvollen, wertebasierten Ausgestaltung unserer Beziehung zu Israel. Meine Reaktion: „HERR erbarme Dich über unser Volk!!!“

Während Deutschland die Wahlen verdaut, feiern Juden, feiert Israel und feiern in aller Vielfalt und Freiheit mit dem jüdischen Volk verbundene Christen die biblischen Herbstfeste. Rosch Haschana, die zehn Tage der Besinnung, Yom Kippur, Laubüttenfest – um die wichtigsten zu nennen. Das ist die von Gott bereitgestellte Zentrierung Israels im Jahreskalender. Zum Vorbild für die Nationen. Seit nunmehr fast 70 Jahren lebt Israel als aus Ruinen entstandene Nation in diesem kollektiven Rhythmus. Nicht vollkommen, aber eindrucksvoll. Für dieses Vorbild dürfen wir als Christen und auch als Volk dankbar sein. Mögen wir gemeinsam in Gottesfurcht wachsen. Und mögen wir uns gemeinsam nach dem Messias und seinem Reich ausstrecken, in dem wir die Vollkommenheit finden, nach der wir uns alle sehnen. In diesem Sinne: Ein gutes neues Jahr 5778!

Ihr/Euer Harald Eckert

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