Mit einer Geburtenrate von 3,11 liegt Israel an der Spitze unter den Ländern der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD). Deutschland, Österreich und die Schweiz, die mit Israel und weiteren 31 Ländern der OECD angehören, haben eine relativ niedrige Geburtenrate, die zwischen 1,5 und 1,6 liegt.

Die junge israelische Mutter Efrat Herman nach der Beschneidung ihres Sohnes am achten Tag nach seiner Geburt in einer Synagoge in Jerusalem. Foto: Nati Shohat/Flash90

Besonders hoch ist die Geburtenrate unter ultra-orthodoxen Frauen in Israel: Sie bringen im Durchschnitt sechs Kinder zu Welt. Manche religiösen Mütter liegen sogar noch deutlich darüber: So hat eine Jerusalemerin aus dem ultra-orthodoxen Viertel Mea Schearim kürzlich ihr 20. Kind auf die Welt gebracht. Die 42-Jährige war insgesamt 14 Jahre ihres Lebens schwanger. Dies berichtete die Onlinezeitung „Times of Israel“.

Unter den 20 Kindern, die sie auf die Welt gebracht hat, waren einmal Zwillinge. Manche ihrer älteren Kinder haben bereits geheiratet und sind selber Eltern. „Sie war sehr begeistert über jede Geburt, jedes Kind, sogar über das 19. und 20.“, erzählt die Hebamme der vielfachen jüdischen Mutter. Nach Angaben der Klinik, des Hadassah-Krankenhauses im Jerusalemer Stadtteil Ein Kerem, verlief die Geburt ihres 20. Kindes, eines Jungen, auf natürlichem Wege und ohne Komplikationen.

Im Gegensatz zu Israel haben OECD-Länder wir Deutschland aufgrund der niedrigen Geburtenrate ein gravierendes demographisches Problem. (Redaktion/Israelnetz)

 

 

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