Israel sei bereit, mit moderateren arabischen Ländern wie Saudi-Arabien Geheimdienstinformationen zu teilen, insbesondere im Zusammenhang mit der iranischen Bedrohung. Das sagte der israelische Generalstabschef Gadi Eisenkot in einem Interview mit der saudischen Tageszeitung „Elaph“.

Israels Generalstabschef Gadi Eisenkot (links) mit seinem Vorgänger im Amt des Armeechefs, Benny Gantz (rechts), im Büro des israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin (Mitte). Foto: Mark Neyman/GPO

Es ist das erste Mal, dass ein israelischer Stabsoffizier in einer so hohen militärischen Funktion einem Medium aus Saudi-Arabien Rede und Antwort steht. Der Generalstabschef betonte, dass Israel und Saudi-Arabien gemeinsam im Bilde über die iranischen Absichten seien und beide dieselben Interessen hinsichtlich der Bedrohung durch das Ayatollah-Regime in Teheran hätten. Der Iran plane, den Nahen und Mittleren Osten durch den Bau von Waffenfabriken und der Ausrüstung von Terrorgruppen zu destabilisieren. Das Interview wurde am 16. November 2017 veröffentlicht.

Saudi-Arabien: Hisbollah muss sich entwaffnen

Unterdessen hat der saudische Außenminister Adel al-Dschubeir die Hisbollah aufgefordert, sich zu entwaffnen. Es seien Bemühungen auf dem Weg, die Terrormiliz aus der libanesischen Regierung zu drängen, sagte der 55-Jährige laut der Onlinezeitung „Times of Israel“ auf einer Pressekonferenz in Riad. Die Hisbollah sei ein „Werkzeug der iranischen Revolutionsgarden“, um den Libanon und die Region zu destabilisieren. (Redaktion/Israelnetz)

 

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