Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Entscheidung von US-Präsident Trump, das Atomabkommen mit dem Iran nicht zu bestätigen, begrüßt.

Während der Sitzung des israelischen Regierungskabinetts am 15. Oktober 2017 mit Premier Netanjahu (3. von rechts). Foto: Alex Kolomoisky/POOL

In der Kabinettssitzung am 15. Oktober 2017 sagte der israelische Regierungschef: „Es ist sehr klar, wenn man das Abkommen untersucht, dass der Iran, falls sich nichts ändert, in wenigen Jahren ein Arsenal nuklearer Waffen haben wird. Dieses Abkommen verhindert das nicht. Es schafft einen sicheren Weg zur Herstellung eines Anreicherungssystems, das dem Iran schnell dutzende Atombomben und mehr bringen könnte. Daher ist diese Entscheidung sehr wichtig.

Die Entscheidung von Präsident Trump schafft eine Möglichkeit, das Nuklearabkommen in Ordnung zu bringen und die zunehmende Aggression Irans in der Region aufzuhalten. Ich glaube, dass jede verantwortungsvolle Regierung, und jeder, der nach für Frieden und Sicherheit auf der Welt strebt, diese Gelegenheit nutzen sollte. Die Entscheidung von Präsident Trump hat die Möglichkeit geschaffen, das Abkommen zu verbessern oder es auszusetzen und natürlich, die iranische Aggression zu stoppen. Es ist selbstverständlich, dass die Entscheidung des Präsidenten, die Revolutionsgarden mit Sanktionen zu belegen, unterstützt werden sollte. Die Revolutionsgarden sind das hauptsächliche Mittel des Iran, um Terror weltweit zu verbreiten und natürlich für seine Aggressionen im Nahen Osten.“ (Büro des Premierministers, 15.10.2017)

Haley: USA bleiben vorerst im Atom-Abkommen

Die amerikanische Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, sagte ebenfalls am 15. Oktober 2017, die USA werden in dem Iran-Nuklear-Abkommen bleiben. Jedoch sei das Ziel, „es zu verbessern, damit sich das amerikanische Volk sicherer fühlt“. In Richtung Iran sagte sie: „Das Abkommen war ein Ansporn. Dadurch sollten Sie bestimmte Dinge nicht mehr tun. Sie haben aber nicht aufgehört. Was tun wir nun, um den Iran mehr zur Rechenschaft zu ziehen, damit er es macht?“

US-Präsident Donald Trump kündigte in seiner Rede am 13. Oktober 2017 an, stärker gegen „Aggressionen“ des Iran vorzugehen. Eine erneute Zertifizierung des Abkommens verweigerte er aber und kündigte Sanktionen gegen die iranischen Revolutionsgarden an. (Israelnetz)

 

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