Vladislav Tereshkov wird in Chernigov angegriffen, weil er eine Kippa trägt. Daraufhin wird ihm klar, dass das Leben für seine Familie in der Ukraine so nicht weitergehen kann. Voller Hoffnung auf ein besseres Leben flieht er deswegen im Juli 2014 mit seiner Familie nach Israel.

Doch das Innenministerium hat Zweifel an der Echtheit der vorgelegten Dokumente (die Dokumente waren echt) und lässt sich deswegen mit der Änderung des Aufenthaltsstatus viel Zeit. Vladislav leidet an den Folgen eines schweren Unfalls aus dem Jahr 2010. Er bekommt Venen-thrombosen in seinen Beinen und im Rücken. Da seine Familie immer noch einen Touristen-Status besitzt, hat er kein Recht auf eine Krankenversicherung und somit kein Recht auf eine medizinische Behandlung. Als seine Schmerzen immer schlimmer werden, weiß sich seine Frau Natalya nicht anders zu helfen, als ihn einfach in ein Krankenhaus zu fahren. Wie durch ein Wunder nehmen sie ihn auch ohne Krankenversicherung auf und retten ihm durch eine Notoperation das Leben. Leider muss eines seiner Beine amputiert werden. Aufgrund seiner Krankheit ist Vladislav nicht reisefähig und Natalya muss die Familie vor dem obersten Gerichtshof bezüglich ihres Aufenthaltsstatus alleine vertreten. Glücklicherweise setzt sich einer der Richter für die Familie ein und nach einigen gemeisterten rechtlichen Hürden und Diskussionen gibt das Innenministerium klein bei und die ganze Familie bekommt schließlich die dringend benötigte Aufenthaltsgenehmigung.

Vor kurzer Zeit wurde Vladislav am Herz operiert. Leider mussten die Ärzte auch sein anderes Bein amputieren. Wir haben die Familie seither mit 1500 Euro unterstützt.

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