Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich zum Auftakt seiner historischen Südamerika-Reise bei einer Würdigung jüdischer Anschlagsopfer in Buenos Aires beteiligt. 1992 und 1994 kamen bei Bombenanschlägen auf die Botschaft von Israel in Buenos Aires sowie auf das Gebäude der Asociación Mutual Israelita Argentina (AMIA, eine Zentrale der jüdischen Gemeindein Argentinien), 115 Menschen ums Leben, mehr als 300 Personen wurden verletzt.

Israels Premier Netanjahu (Mitte) am Mahnmal zum Gedenken an die Terror-Opfer von 1992 am ehemaligen Standort der israelischen Botschaft in Buenos Aires am 11. September 2017. Foto: GPO/Avi Ohayon

„Der Terroranschlag in der israelischen Botschaft in Buenos Aires, ähnlich wie der Angriff auf das AMIA-Gebäude zwei Jahre später, lehrte uns, dass wir uns in keiner Weise vom laufenden Kampf gegen extremistische Mörder abschrecken lassen dürfen. Wir müssen fest, stark und entschlossen gegenüber den Tätern, Unterstützern und Verteilern des Terrorismus stehen“, sagte Premierminister Netanjahu bei der Gedenk-Zeremonie am 11. September 2017 in Buenos Aires. Dabei machte er den Iran für die Angriffe verantwortlich: Die Islamische Republik „hat die beiden Anschläge vorbereitet, die von Hisbollah ausgeführt worden sind“.

Am 12. September 2017 trifft der israelische Regierungschef mit dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri zuammen. Dieser Besuch ist historisch, da es der erste eines amtierenden israelischen Premiers in Lateinamerika ist. (Israelnetz/Redaktion)

 

Pin It on Pinterest

Shares
Share This