Wie betet man für Israel? Ein Leitfaden zum Gebet für das jüdische Volk und das verheissene Land

Gottes ewiger Bund mit Israel
2. Mose 2, 24-25: Und Gott erhörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. Und Gott sah auf die Kinder Israels, und Gott nahm sich ihrer an.
3. Mose 26, 42: So will ich an meinen Bund mit Jakob gedenken, und auch an meinen Bund mit Isaak und auch an meinen Bund mit Abraham, und ich will an das Land gedenken.

Wie der brennende Busch in der Wüste in Flammen stand und doch nicht verbrannte, so zeigt es sich in der Geschichte, dass die Juden immer attackiert vom Feuer der Bosheit, des Hasses und von Verfolgung umgeben waren – und doch nicht zerstört wurden.
Sie ertrugen das Unglück mit Tapferkeit, vertrauten auf die Barmherzigkeit Gottes, der versprochen hatte, sich an seinen Bund mit ihnen immer und ewig zu erinnern.

Mein Bund bleibt – Jeremia 33, 25-26: So spricht nun der Herr: So gewiss ich meinen Bund mit Tag und Nacht, die Ordnungen des Himmels und der Erde festgesetzt habe, so wenig werde ich den Samen Jakobs und meines Knechtes David verwerfen, dass ich aus seinen Nachkommen keinen Herrscher mehr nähme, der über den Samen Abrahams, Isaaks und Jakobs herrschen soll, denn ich werde ihr Geschick wenden und mich über sie erbarmen.

Die bedingungslose Eigenschaft von Gottes Bund: 3. Mose 26, 42, 44-45; Psalm 89, 30-37, Hosea 3, 1. Weitere Verse: 1. Mose 28, 13-15; 2. Mose 6, 78; 5. Mose 29, 12-15; Josua 1, 5-6; Psalm 105,
8-11; Psalm 105, 37-42; Jesaja 43, 1; 49, 15-16; 65, 22-23.

Israel: Gottes auserwählte Nation

Es gibt nur zwei Menschengruppen in der gesamten Geschichte, die Gott erwählt und bestimmt hat als sein Eigen. Die erste ist die Nation Israel und die zweite ist die Gemeinde. Gott nennt Israel „… ist mein erstgeborener Sohn“ (2. Mose 4, 22), „… mein auserwähltes Volk …“ (Jesaja 43, 18-21), „Meine Lust“ (Jesaja 62, 4), „Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott, dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentum für ihn seist“ (5. Mose 7, 6) und „… denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an“ (Sacharja 2, 12).

Eine Nation wie keine andere
2. Samuel 7, 23: Und wer ist wie dein Volk, wie Israel, die einzige Nation auf Erden, um derentwillen Gott hingegangen ist, sie als Volk für sich zu erlösen und sich einen Namen zu machen und so grossartige und furchtbare Taten für dein Land zu tun vor dem Angesicht deines Volkes, das du dir aus Ägypten, von den Heidenvölkern und ihren Göttern erlöst hast.
Weitere Verse: 1. Mose 12, 3;
3. Mose 20, 24-26; 26, 11-13; 5. Mose 7, 6; 14, 1-2; 26, 18-19; Jesaja 49, 13-16; 51, 12-13 + 16; 54, 5-8; 66, 8; Hesekiel 37, 14; Psalm 98, 3; Jeremia 31, 3-4.

Gottes Auftrag an uns, für Israel zu beten

Obwohl die Juden und die Nation Israel sich verzweifelt nach Frieden sehnen, hat sich historisch gesehen der Frieden von dieser winzigen Nation und seiner Bevölkerung zurückgezogen. Hast du dich jemals gefragt, ob das auch so wäre, wenn die Gemeinde ihr biblisches Mandat je erfüllt hätte und für Frieden und Schutz Israels gebetet hätte? Es ist nicht zu spät, heute damit zu beginnen.
Jesaja 62, 6: O Jerusalem, ich habe Wächter auf deine Mauern gestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht einen Augenblick schweigen sollen.
Weitere Verse: 1. Mose 12, 3; 4. Mose 24, 5-9; Psalm 102, 13-14; Jesaja 40, 1-5; 21, 6; 52, 8; 59, 16; 62, 7.

Gebete um Frieden und Schutz
Durch die ganze Geschichte hindurch wurden die Juden in alle Nationen zerstreut, sie haben unbarmherzige Drangsale ausgehalten, Verfolgung bis zum Tod. Sogar als die jüdische Nation 1948 wiedergeboren wurde, wurde sie von Krieg empfangen. Auch heute noch kämpft das jüdische Volk ums Überleben. Sie sind von Feinden innerhalb und ausserhalb ihrer Grenzen umringt. Dennoch bleibt ihr Verlangen und die Hoffnung nach Frieden genauso wie das Verlangen ihrer Feinde, die danach trachten, sie zu zerstören.
Psalm 121, 4: Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.
Weitere Verse: Psalm 122, 6; Psalm 147, 13-14; Jesaja 54, 10+13; Sacharja 2, 9; 8, 4-5.

Gebet um Wiederherstellung
Wir beten den Gott an, der alle Dinge neu macht (Offenbarung 21, 5), den Gott der Wiederherstellung. Wenn der Herr etwas wiederherstellt, ist es immer verstärkt, hat sich vervielfacht oder verbessert, so dass sein späterer Zustand entscheidend besser ist als der Originalzustand (siehe Joel 2, 21-26). Gott stellt nicht nur unsere Seelen wieder her, wie der Psalmist sagt, sondern weil Er einen Bund mit unserem Land und seiner Bevölkerung hat, verspricht Er: In zukünftigen Zeiten wird Jakob Wurzeln schlagen, Israel wird blühen und grünen, und sie werden den ganzen Erdkreis mit Früchten füllen (Jesaja 27, 6).
Jeremia 30, 17: Denn ich will dir Genesung bringen und dich von deinen Wunden heilen, spricht der Herr, weil sie dich eine Verstossene nennen und sagen, das ist Zion, nach der niemand fragt.
Jesaja 61,4: Und sie werden die uralten Trümmer aufbauen und wieder aufrichten, was vor Zeiten zerstört worden ist, sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht in Trümmern lagen.
Weitere Verse: Amos 9, 11; Psalm 147, 2-3; Jesaja 35, 1; 41, 18-20; Jeremia 30, 18; 31, 12; Hesekiel 34, 25-30.

Die Wiederherstellung des Landes

1. Mose 12, 7: Da erschien der Herr dem Abram und sprach: Deinem Samen will ich dieses Land geben. Und er baute dort dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar.
Ein ewiges Besitztum – 1. Mose 17, 8: Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land zum ewigen Besitz geben, in dem du ein Fremdling bist, nämlich das ganze Land Kanaan, und ich will ihr Gott sein.
Weitere Verse: Psalm 69, 35; Jeremia 32, 2-5; 33, 6-12.

Gebet um Regen im Land
Psalm 65,10: Du suchst das Land heim und bewässerst es und machst es sehr reich, der Strom Gottes hat Wasser in Fülle. Du lässt ihr Getreide gut geraten, denn so bereitest du das Land zu.
Jesaja 41, 17-18: Die Elenden und Armen suchen Wasser und finden keines, ihre Zunge verdorrt vor Durst, ich der Herr, will sie erhören, ich der Gott Israels, will sie nicht verlassen, ich lasse Ströme hervorbrechen auf kahlen Höhen und Quellen inmitten der Täler, ich mach die Wüste zum Wasserteich und dürres Erdreich zu Wasserquellen.
Weitere Verse: 5. Mose 28,1+ 12 a; Hiob 5, 9-10; 36, 27-28; 37, 5-6, 11-13; Jesaja 43,18-21; 55,10; Jeremia 5, 24-25; Sacharja 10, 1.

Gebet um Versöhnung
Unser Gott lebte schon immer in einer Gemeinschaft, in der Er als Vater, Sohn und Heiliger Geist wirkt, der Dreieinigkeit. Es gab niemals Konkurrenz- oder Vergleichsverhalten innerhalb dieser Dreieinigkeit, jeder erfreut sich im anderen und gibt die Ehre dem anderen. Gottes Verlangen ist es, dass der Mensch, der nach seinem Ebenbild gemacht ist, ihn in allen Lagen widerspiegelt, besonders in der Kommunikation der Menschen untereinander. Es braucht Gebet für die Versöhnung zwischen den Nachkommen Ismaels und Isaaks.

Eingepfropft in ein Glaubenserbe
Römer 11, 18: So erhebe dich nicht gegen die Zweige. Überhebst du dich aber, so bedenke, nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.
Die Wurzeln unseres Glaubens – Jesaja 51, 1 b-2 a: Seht auf den Felsen, aus dem ihr gehauen, und auf den Brunnenschacht, aus dem ihr gegraben seid. Seht auf Abraham, euren Vater, und auf Sarah, die euch geboren hat.
Weitere Verse: Johannes 4, 22, Ruth 1, 16, Galater 3, 29, Jesaja 56, 8, Römer 11, 18, Psalm 80, 4-15.

Versöhnung mit den Arabern
Psalm 133, 1: Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind.
Weitere Verse:
Jesaja 14, 5-7; 49, 9.

Gebet um die Erlösung Israels
In Hesekiel 36, 22-28 spricht Gott über seinen Plan, das Volk zurückzubringen. Er sagt nicht, dass das Volk wegen seiner eigenen Gerechtigkeit zurückkäme, nein, Er sagt, dass Er sie um seines Namens willen zurückbringt. Im Hebräischen steht der Name für den Charakter einer Person. Wenn Gott sagt, dass Er etwas um seines Namens willen tun will, sagt Er damit, dass sein Ruhm auf dem Spiel steht. Er hat versprochen bestimmte Dinge zu tun und Er wird sie ausführen, so dass die Nationen erkennen werden, Er ist Gott (Aus dem Buch: „For Zions‘ Sake I will not be silent“ (Um Zions willen will ich nicht schweigen), Rebecca Brimmer.
Jesaja 45, 17a: Israel aber wird durch den Herrn errettet mit einer ewigen Errettung.

Hesekiel 36, 26-28: Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen, ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. Und ihr sollt in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.
Römer 11, 26-27: Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.
Weitere Verse: Psalm 130, 7-8, Jesaja 33, 24; 35, 8-10; 44, 3-5; 44, 21-23; 46, 13; 62,1; 62, 10-12, Jeremia 31, 31-34; 33, 7-9; 50, 20, Hesekiel 11, 18-19, Joel 2, 28-29+32, Micha 7, 18-20, Sacharja 12, 10-12; 13, 1-2, Hebräer 8, 8-12; 10, 16-17.

Gebet um das Kommen des Messias
Seit Tausenden von Jahren sehnt sich und schaut das jüdische Volk nach dem Kommen des Messias, „Der Gesalbte“, dem Erlöser.  Wir, die wir Jesus Christus anbeten, glauben, dass der Messias bereits gekommen ist. Lasst uns nun mit dem jüdischen Volk in ihre inbrünstigen Gebete mit einstimmen, dass der Messias sich ihnen zu erkennen gibt und kommt und in ihrer Mitte wohnen wird.
Jesaja 9, 5: Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.
Micha 5, 2: Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda, aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.
Weitere Verse: Jeremia 23, 5, Lukas 2, 32.

Den Bedürftigen in Israel helfen
Wegen der anhaltenden Kämpfe und terroristischen Aktivitäten leiden die Menschen in Israel unter einer furchtbaren ökonomischen Drangsal. Der Tourismus – einst der wichtigste Industriefaktor in Israel – ist zusammengebrochen, weshalb auch die Arbeitslosenzahlen stiegen. Dazu kommt, dass Israel enorme Summen in die Verteidigung stecken muss, viele Menschen beziehen jetzt Sozialhilfe, denn in vielen jüdischen Familien gibt es keinen Hauptverdiener mehr, entweder weil dieser getötet wurde oder durch die Bombenangriffe arbeitsunfähig geworden ist.
Römer 15, 27: Es hat ihnen gefallen, und sie sind es ihnen auch schuldig, denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil erhalten haben, so sind sie auch verpflichtet, jenen in den leiblichen zu dienen.
Psalm 82, 3-4: Schafft Recht dem Geringen und der Waise, den Elenden und Armen lasst Gerechtigkeit widerfahren.
Matthäus 25, 40: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Weitere Verse: Psalm 10, 17-18; 41, 1; 102, 13-14, Jesaja 30, 19, Psalm 82, 3-4, Sprüche 14, 31.

Gebet gegen den Terror im Land
Israel lebt praktisch in den letzten vier Jahren ständig mit dem Schrecken des 11. September. Der Preis dieses andauernden Terrors ist nicht nur von äusserlicher Art, sondern leider auch emotionaler und psychischer Art, und betrifft nicht nur Erwachsene, sondern leider auch Kinder. Jeder wurde von der grausamen Realität des Terrors betroffen und jeder braucht den Ort der Ruhe und Sicherheit im Herrn.

Psalm 91, 4-6: Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen, seine Treue ist Schirm und Schild. Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt.
Weitere Verse: Psalm 17, 13; 18, 46-48; 23, 4; 33, 30-22; 34, 15-18; 35, 9-10; 55, 9-11, 16, 17; 57, 1-3; 59, 1-2; 62, 7-8; 82, 4; 91, 2-5; 140, 1-2+4+6-8; 142, 1+3-5, Jesaja 30, 19, Sprüche 3, 25-26, Jeremia 15, 20-21.

Heilung der Schmerzen aus der Vergangenheit
Wir dienen dem Gott, der heute ist, gestern war und morgen sein wird und Er sehnt sich danach, überfliessendes Leben in jede Zeit hineinzubringen, in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Es überrascht deshalb in keiner Weise, dass Jesus sagte, als Er seinen Auftrag erklärte, dass Er gekommen sei, die zerbrochenen Herzen zu heilen und den Gefangenen Freiheit zu bringen. Heute können wir dasselbe durch die Kraft des Gebetes im Namen Jesu jenen in Israel bringen, die entsetzliche Schmerzen wegen ihrer Vergangenheit leiden.

Jesaja 30, 36: Und das Licht des Mondes wird dem Licht der Sonne gleichen, das Licht der Sonne aber wird siebenmal stärker sein, wie das Licht von sieben Tagen, an dem Tag, da der Herr den Bruch seines Volkes verbinden und die ihm geschlagene Wunde heilen wird.
Hosea 11,3-4: Und ich war es doch, der Ephraim gehen lehrte, der sie auf seine Arme nahm. Aber sie haben nicht erkannt, dass ich sie heilte. Mit menschlichen Banden zog ich sie, mit Seilen der Liebe, ich hob ihnen gleichsam das Joch auf vom Kinn und neigte mich zu ihnen, um ihnen Nahrung zu geben.

Weitere Verse: Psalm 66, 10-12; 129, 2-7, Jesaja 14, 5-7; 49, 9; 51, 3, Jeremia 30, 4-6; 30, 16-17; 31, 1-2.

Gebet gegen verzerrte Medienberichte
Israel kämpft nicht nur gegen die arabischen Armeen und den radikalen islamischen Dschihad, sondern muss sich auch gegen übereifrige Berichte wehren, die inner-israelische Belange betreffen, und gegen eine Medienbefangenheit, die eine internationale Verhöhnung und Kritik hervorgebracht hat. In den Medien und den Entscheidungsgremien bei internationalen Angelegenheiten wird Israel auf einem Level genauester Überprüfung gehalten und wie bei keinem anderen Land heute werden Anforderungen verhängt und geltend gemacht.
Betet, dass der Gott der Wahrheit alle Wahrheit offenbart und dass Er ganz gewiss nicht aufhört, bis Er Jerusalem zu einem Lobpreis auf Erden gemacht hat.
Psalm 5, 6: Die Prahler bestehen nicht vor deinen Augen, du hasst alle Übeltäter. Du vertilgst die Lügner, den Blutgierigen und Falschen verabscheut der Herr.
Weitere Verse: Psalm 5, 9-10, Sprüche 14, 5+8, Jeremia 9, 3.

Gebet für Leiter

Die heutigen Leiter in Israel haben ein wunderbares Erbe aus biblischen Zeiten, und sie sind gut beraten, dies zu studieren und Rückschlüsse daraus zu ziehen. Abraham, Mose, Josua und David waren mächtige Männer Gottes, die Israel zu Siegen und zum Segen führten, denn sie fragten den Herrn und gehorchtem ihrem Gott. Betet, dass die heutigen Leiter Israels nicht auf ihre militärische Macht vertrauen und auch nicht auf ihre Freundschaft mit den USA, sondern dass sie auf Gott vertrauen.
Sprüche 3, 5-7: Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand, erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen. Halte dich nicht selbst für weise, fürchte den Herrn und weiche vom Bösen.
Weitere Verse: Sprüche 8, 12-17; 16, 10+23; 21, 1; 28,3-5; Hebräer 13, 19.

Aliyah, die Rückkehr der Juden in ihre Heimat

Tom Hess sagt in seinem Buch „Lass mein Volk ziehen“, dass es über 700 Bibelverse gibt, in denen Gott das Land Kanaan seinem auserwählten Volk verspricht, und Er befiehlt oder ermutigt sie, in das Land Israel zurückzukommen, das Er ihnen als ewiges Erbe gegeben hat.
Wenn Gott sein Wort in der Schrift wiederholt, wissen wir, dass es lebenswichtig ist und befolgt werden muss, egal, wie sich die Dinge im Natürlichen auch entwickeln mögen. Im gegenwärtigen Zustand des Antisemitismus, der unablässig unter der politisch korrekten Verkleidung des „Anti-Zionismus“ wächst, wird es zunehmend offensichtlich, dass wir uns rasend schnell dem Tag nähern und Sacharja 14, 2 erfüllt sein wird. Da nur Gott es im Voraus wusste, als Er die Schreiber der Schrift inspirierte, wird der einzig sichere Platz für alle Juden weltweit ihr Heimatland sein, das ihnen Gott für eine Zeit wie diese gegeben hat. „Ich will alle Heidenvölker bei Jerusalem zum Krieg versammeln.“

Befreit aus der Gefangenschaft
Jeremia 29, 14: Und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr. Und ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, zu denen ich euch verstossen habe, spricht der Herr, und ich werde euch wieder an den Ort zurückbringen, von dem ich euch weggeführt habe.

Jeremia 16, 14-16: Doch siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da man nicht mehr sagen wird: So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israels aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, sondern: So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israels herausgeführt hat aus dem Land des Nordens und aus allen Ländern, wohin Er sie verstossen hatte. Denn ich will sie wieder in ihr Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe. Siehe, ich will viele Fischer senden, spricht der Herr, die sie fischen sollen, danach will ich viele Jäger senden, die sie jagen sollen von allen Bergen und von allen Hügeln und aus den Felsenklüften.
Weitere Verse: 5. Mose 30, 1-5, Psalm 126, 1-2, Jesaja 11, 11-12; 14, 1-2, Jeremia 30, 3, Hesekiel 39, 26-28, Amos 9, 13-15, Sacharja 8, 7-8; 10, 8-9.

Betet die Namen Gottes über Israel

Gott, unser Vater
Der Herr, unser Hirte
Jeremia 3,15: Und ich will euch Hirten nach meinem Herzen geben, die sollen euch weiden mit Erkenntnis und Einsicht.

Abba
Römer 8, 15: Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen Abbba, Vater!

Gott, unser Retter

JHWH Nissi, der Herr, unser Banner
Sacharja 9, 16: Und der Herr, ihr Gott, wird sie erretten an jenem Tag als die Herde seines Volkes, denn Edelsteine am Diadem sind sie, funkelnd über seinem Land. (Erhoben wie ein Banner über seinem Land.)

Der Herr, unsere Gerechtigkeit
2. Korinther 5, 21: Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden.

Der Gott der Hoffnung

Jeremia 14, 8: Du Hoffnung Israels, der du sein Retter bist zur Zeit der Not. Warum willst du sein wie ein Fremdling im Land und wie ein Wanderer, der nur zum Übernachten sein Zelt aufschlägt?

Gott, unser Beistand (Helfer)

Johannes 15, 26: Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben.

Elohim – Der Gott der Armeen Israels

5. Mose 20, 1: Wenn du gegen deinen Feind in den Krieg ziehst und Rosse und Streitwagen siehst, ein Volk, das grösser ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen, denn der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, ist mit dir.

Der Herr ist mein Licht

Psalm 27, 1: Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

(Mit Erlaubnis von Robert Stearns, Eagles‘ Wings: www.daytopray.com + www.eagleswings.de
Watchmen on the Wall, ein Leitfaden für das Gebet für Jerusalem und seine Bevölkerung)

 

Pin It on Pinterest

Shares
Share This