Der engste Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, ist zu Besuch in Israel und den Palästinensergebieten. Dabei kam es am 21. Juni 2017 auch zu einem Treffen im Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, zusammen mit  David Friedman, dem US-Botschafter in Israel, und dem amerikanischem Nahost-Beauftragte Jason Greenblatt. Kushner, der orthodoxer Jude ist, wurde von Regierungschef Netanjahu herzlich empfangen.

Treffen im Büro des israelischen Premierministers in Jerusalem am 21. Juni 2017 (von rechts): Regierungschef Benjamin Netanjahu, Trump-Berater Jared Kushner, US-Botschafter David Friedman und der amerikanische Nahost-Beauftragte Jason Greenblatt. Foto: Matti Stern/Flash 90

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Die drei US-Vertreter haben Israels Prioritäten und die möglichen nächsten Schritte mit Premier Netanjahu besprochen“, heißt es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. Sie hätten die Schlüsselrolle anerkannt, welche Israel für die Sicherheit in der Region spiele. Außerdem hielten sie fest, dass der Friedensprozess Zeit brauche.

Kushner: Trump will an einem Friedensabkommen arbeiten

Netanjahu freut sich darauf, mit Kushner zusammenzuarbeiten: „Das ist eine Gelegenheit, unseren gemeinsamen Zielen von Sicherheit, Prosperität und Frieden nachzugehen.“ Bei Kushners Besuch erinnerte Netanjahu an Trumps Besuch im vergangenen Monat, den er eine „historische Reise“ nannte.

In Ramallah sprach Kushner mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas laut der Nachrichtenagentur WAFA über den israelisch-palästinensischen Friedensprozess. „Präsident Trump hat sich verpflichtet, an einem ernsthaften Friedensabkommen zu arbeiten“, hat demnach Kushner gesagt. Weitere Themen des Treffens seien die Angelegenheiten palästinensischer Flüchtlinge und Häftlinge gewesen. Außerdem habe sich Abbas für eine Zwei-Staaten-Lösung mit einem palästinensischen Staat, der die Hauptstadt Ostjerusalem hat, ausgesprochen.

Zuvor war Kushner gemeinsam mit US-Botschafter Friedman zur Familie von Hadas Malka im Moschaw Givat Eser gefahren. Dort statteten sie den Hinterbliebenen der Grenzpolizistin Hadas Malka, die am 16. Juni 2017 bei dem Anschlag am Damaskustor ermordet worden war, einen Kondolenzbesuch ab. (Redaktion/Israelnetz)

 

 

 

 

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