Die Einwanderung nach Israel (Alijah) geht auf hohem Niveau weiter. Die meisten Neuankömmlinge, „Olim“ genannt, kamen im vergangenen Jahr wieder aus Russland, rund 7.000 von den insgesamt 27.000 Einwanderern.

Angehörige der Bnei Menasche aus Indien bei ihrer Ankunft in Israel auf dem Ben Gurion-Flughafen von Tel Aviv.

Auch die Einwanderung nach Israel aus Indien geht weiter. Im Februar 2017 sind rund 100 Bnei Menasche, wie die Nachkommen des biblischen Stammes Manasse aus dem asiatischen Land genannt werden, in Tel Aviv eingetroffen. Am 16. November 2017 kamen weitere 162 „Olim“ aus Indien nach Israel.   

Die Einwanderung der Bnei Menasche hat die Organisation „Schavei Israel“ in die Wege geleitet. Diese unterstützt Menschen, die ihr israelitisches Erbe entdeckt haben und nach Israel einwandern wollen.

„Nach 27 Jahrhunderten des Exils kommt dieser verlorene Stamm Israels wirklich nach Hause“, sagte der Leiter von „Schavei Israel“ Michael Freund. „Aber wir werden nicht ruhen, bis alle in Indien verliebenen Bnei Menasche ebenfalls eingewandert sind.“

Der sephardische Oberrabbiner Schlomo Amar hatte im Jahr 2005 die Bnei Menasche anerkannt. In Indien haben sie sich jüdische Traditionen wie Beschneidung und Einhaltung des Schabbat bewahrt. Schätzungen zufolge leben noch rund 7.000 Angehörige dieses Stammes in dem asiatischen Land. (Redaktion/Israelnetz)

 

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