Dr. Boris Zabarko erwartet uns am Eingang zu Babi Yar. Ich kannte nur die Fotos von damals und habe mir den Ort immer weit weg von jeder Zivilisation vorgestellt. Aber es war nur am Stadtrand, und jetzt schon im Stadtgebiet. 33.771 Juden wurden hier am 29. und 30. September 1941 am Graben erschossen und zugeschüttet.

Die deutsche Reisegruppe in der jahrhundertealten Synagoge von Czernowitz. Die Termine der nächsten Reisen in die Ukraine mit Christen an der Seite Israels siehe unten auf dieser Seite.

Erst der lange Weg zu Fuß aus der Stadt, in der Erwartung, schön ordentlich an einen besseren Ort „umgesiedelt“ zu werden, weg vom Krieg, um dann mit Knüppeln und Polizeikräften erwartete zu werden. Dokumente ablegen, Koffer dahin, dann ausziehen. Alle Kleider schön ordentlich auf einen Haufen. Wieviele dieser Kleider hängen heute noch in deutschen Kleiderschränken, ohne dass ihre Besitzer je wissen wollten, wo die „Mitbringsel“ aus dem Osten genau herkamen?

Holocaust auf ukrainischem Boden

Dann kam das Ende. Dr. Zabarko hat als 6-Jähriger in einer anderen ukrainischen Stadt im Ghetto überlebt, hat etliche Bücher zum Holocaust in der Ukraine veröffentlicht und ist Vorsitzender der Vereinigung der Überlebenden der Lager und Ghettos auf ukrainischem Boden. Er spricht ein bisschen deutsch, denn er hat einige Zeit an der Bonner Universität als Gastdozent gearbeitet.

Die Reisegruppe betet am Massengrab in Dunajewze.

Es ist ein Privileg, mit Pastor Johannes aus dem Raum Heidelberg dort am Rand der Grube zu stehen, unseren himmlischen Vater und das jüdische Volk um Vergebung zu bitten und an dem Ort Heilung auszusprechen. Plötzlich bricht an diesem grauen Tag plötzlich die Sonne hervor und scheint uns direkt ins Gesicht.

Im Sochnut, dem Büro der jüdischen Einwanderungsbehörde, ist Hebräisch zu hören. Israelische Fahnen an einem Gebäude mitten in Kiew.

Dann geht es zu einer jüdischen Schule von Inna und Jonatan Markovich, die von Christen an der Seite Israels unterstützt wird. Ihr Mann sei Luftwaffenpilot in Israel gewesen, erzählt mir Inna, und nie hätten sie vorgehabt, in die Ukraine zurückzukommen, noch dazu mit fünf Kindern. Aber ihr Mann habe keine Ruhe gelassen. Seine vier Großeltern seien alle mit Nummern auf dem Arm aus dem Krieg gekommen. Und seit er am Grab seines Großvaters, des letzten Rabbiners von Uschgorod im Süden der Ukraine gewesen war, habe er das brennende Verlangen gehabt, dessen Auftrag aufzugreifen und seinen jüdischen Brüdern und Schwestern in der Ukraine zu dienen. Und nach zwei Jahren habe Inna zugestimmt. Jetzt sind sie schon 16 Jahre hier. Die Schule mit 100 jüdischen Kindern blüht, und im Winter besuchen sie jüdische Holocaustüberlebende, Pensionäre, die mit einem staatlichen Almosen von 40 Dollar im Monat auskommen müssen, oft auf dem Dorf ohne fließendes Wasser oder Heizung. An die 2500 Holocaust-Überlebende gibt es noch auf ukrainischem Territorium.

Gedenkstätten

In Winnyzja erklärt uns Herr Trachtenberg, der Initiator des kleinen jüdischen Museums vor Ort, fanden Erschießungen in der Größenordnung von Babi Yar schon vorher statt, von Juli bis September 1941; Winnyzja wurde zuerst von der Wehrmacht erreicht, und von den darauf folgenden Exekutionskommandos der SS und Polizei. Von den 6 Millionen ermordeter Juden kamen 1,5 Millionen aus dem Territorium der Ukraine.

Ein Drittel der Stadt war jüdisch gewesen vor dem Krieg, und das entsprechende Wohnviertel nannte man einfach nach Jerusalem – Jerusalimki. In der Nähe des Museums gibt es drei Gedenkstätten – zwei für jeweils 10.000-15.000 Ermordete, und noch einmal ein spezielles Mahnmal für bis zu 4000 jüdische Kinder, die dort nicht einmal erschossen, sondern lebend in die Grube des Todes geworfen wurden.

Dazu kamen noch bis zu 100.000 Juden, die nach dem Abkommen zwischen Nazideutschland und Rumänien im Herbst 1941 aus dem Rumänien zugeschlagenen Transnistrien, dem breiten Landstreifen südwestlich von Winniza, im Winter einfach in die ukrainischen Nachbarorte vertrieben wurden; die meisten kamen um.

Es war einmal ein jüdisches Schtetl in Winnyzja, und erstaunlicherweise stehen viele Häuslein noch. Klein, verwinkelt angebaut, oft mit einem halb im Keller liegenden Ladenfenster, darüber die Wohnung. Oder mit einem kleinen Innenhof, oder einem Erker. Aber sie stehen fast alle leer, die Fenster sind vernagelt oder dunkle Löcher; die Treppen sind abgefallen und die Eingangstüren hängen in der Luft; Gras ist über alles gewachsen. Die Eigentümer sind in den 90ern einfach weg, viele nach Israel. „Fotografiere ruhig“, ermutigt mich Ira. „Das alles wird in fünf, sechs Jahren nicht mehr stehen“.

Massengräber

Winnyzja. Chmelnitzky. Kamenetsk-Podolski. Jede Stadt hatte ihre Massengräber, draußen vor den Stadtmauern. In manchen Städten machten die Juden ein Drittel der Bevölkerung aus, in manchen zwei Drittel. So anders als in Deutschland. Überall wurden sie aus ihren Wohnungen getrieben, die Hauptstraße entlang, aus der Stadt, in den nächsten Wald, wo die Grube schon ausgehoben war.

Das vordergründig Sichtbare dieser Reise scheinen erst einmal die Lebensmitteltüten für hilfsbedürftige ukrainische Juden zu sein. Aber der Auftrag unserer Reise geht noch viel tiefer: an den ukrainischen Massengräbern Buße zu tun, den Fluch zu brechen und Hesekiel 37 zu proklamieren. Jedesmal gibt es Tränen.

Eine Teilnehmerin bläst das Schofarhorn am Massengrab in Chmelnitzky.

 

Wir beten, dass Gott durch das Blut des Lammes das Land von unserer Blutschuld reinigt, den Fluch des Todesgeistes bricht, den wir gebracht haben, und rufen das Leben aus: „Da sah ich, wie der Geist des Herrn in diese Getöteten kam, und sie wurden wieder lebendig – ein sehr großes Heer“. An den Massengräbern, an den Kindergräbern, 2000, 5000, 30.000… Dorothea, eine Teilnehmerin, bläst das Schofar und proklamiert damit, dass der Geist des Herrn kommt und Leben bringt in das jüdische Volk. An jedem Ort machen wir das.

Auch mit Arkadi Weimer, der uns seine traurige Überlebensgeschichte bei Manivtzy erzählt, und vor dem einer aus dem Team niederkniet.

Auch in Chmelnitzy, wo die letzten 500 Ghettokinder die kleineren Kinder auf dem Handwagen zur Grube bringen mussten. Auch in Czernowzy, wo der größte jüdische Friedhof Europas ist.

 

In Czernowzy: „Diese Synagoge ist etwas Besonderes“

Czernowzy war bis zum 1. Weltkrieg unter österreichischer Herrschaft. Franz Josef baute es als attraktive Grenzstadt seines Reiches mit einem freundichen österreichischen Flair aus. Dann wurde die Stadt rumänisch, und schließlich kam sie zur Ukraine.

Gemeindemitglieder erwarten die deutsche Gruppe in der jahrhundertealten Synagoge von Czernowitz.

In Czernowzy wurden kurz nach dem Einmarsch 1.000 Juden erschossen. Die anderen 50.000 wurden vertrieben; 19.000 von ihnen konnte der Bürgermeister von den rumänischen Behörden jedoch als unabkömmliche Handwerker aus dem tödlichen ukrainischen Winter wieder zurückholen. Deshalb haben viele überlebt.

Czernowzy ist wie ein Bilderbuch, wie ein nachträglich koloriertes schwarz-weißes Schtetlalbum aus dem 18. Jahrhundert.

Als wir am Abend unserer Ankunft die kleine historische Synagoge betreten, wird dieses Album dreidimensional. Der Raum ist an allen Seiten und an der Decke wunderbar bemalt. Josefs Traum, „An den Flüssen Babylons saßen wir und weinten“, die Teilung des Roten Meeres, die heilige Stadt Jerusalem. In der Mitte der mit einem reich bestickten Samtvorhang verhängte Torahschrein. Die Frauengalerie im ersten Stock ist mit einer Reihe Fenstern versehen, wie eine Veranda. Da sitzen sie, die Alten, mit Kopftuch, mit Pelzmütze, mit Erwartung in ihren Augen, so als hätten sie seit Vorkriegszeiten auf uns gewartet. Dann kommt Rabbi Noach herein und begrüßt uns. Wir können unsere Botschaft der Liebe bringen, und Liz singt ihr wunderbares Lied „Come heal our Land“.

Diese Synagoge ist etwas Besonderes, erklärt mir Natalya – Rabbi Noach ist jemand, der Gott persönlich kennt.

Diese Synagoge ist etwas Besonderes, erklärte mir die alte Frau in der ersten Reihe, der ich mein Päckchen Marzipanschokolade schenke – hier hat das Gebet seit dem Mittelalter nie aufgehört.

Wunderbarer Ort

Als wir unsere Botschaft und unsere Essenspakete abgeliefert haben, wartet die messianische Gemeinde auf uns. Sie will uns unbedingt sehen. Wie herzlich wir dort willkommen geheißen werden. Auch dort gehen wir auf unsere Knie und beten gemeinsam für die Ukraine und das jüdische Volk.

Eine ukrainische Klezmerband.

Was für ein wunderbarer Ort Czernowzy ist. Das sehen wir am nächsten Morgen bei unserer Stadtführung. Diesmal regnet es nicht. Wir gehen im ehemaligen jüdischen Viertel spazieren, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Da ein Bäcker, da ein Fleischer, ein Schuster. Noch eine Synagoge. Da ist jetzt ein Werk, das Fenster und Türen herstellt. Und das Kino hier war auch mal eine Synagoge gewesen… Wir fahren an dem prächtigen Palast des österreichischen Gouverneurs von Czernowitz vorbei, der heute die Universität beherbergt und auf der UNESCO-Liste steht. Und dann zeigt uns Anna noch einen der vielen Plätze der Stadt. Schaut euch um, da ist die Handelskammer gewesen, dort die Oper, und hier das Kulturhaus – alles finanziert durch wohlhabende österreichische Juden in der Epoche der Aufklärung, sie haben alle deutsch gesprochen. Bei genauem Hinsehen kann man an der hellblauen Jugendstilfassade des Kulturpalastes den Aufbau des Torahschreins erkennen, und die vier gebeugten Jugendstilfiguren tragen die Bundeslade.

Auslieferung der Essenspakete in Chelnitzky. Mehr zur Lebensmittelhilfe und Spendenmöglichkeit siehe unten.

Unsere Mittagspause verbringen wir mit den Alten aus der Synagoge, die kostenlos eine warme Mahlzeit bekommen, nachdem wir kurz die einladende Fußgängerzone voll architektonischer Denkmäler aus einstmals glorreichen Zeiten gestreift haben.

Besuche bei Bedürftigen

„Du hast mich lieb?“ fragt Berta erstaunt, als sie von deutschen Reise-Teilnehmern besucht wird. Sie ist eine von momentan vier Holocaust-Überlebenden, die in einem kleinen Heim von der jüdischen Gemeinde in Czernowzy gepflegt werden.

Und dann beginnen wir den vielleicht bewegendsten Teil der Reise – die Besuche bei denen, die ihre Essenspakete nicht selbst hatten abholen können. Die erste Frau wohnt in einer winzigen Souterrainwohnung, das heißt, genauer gesagt tritt man vom Fußweg mit eingezogenem Kopf ein paar Stufen hinunter direkt in einen einfach möblierten Keller. Frymeta spricht deutsch, hat die gütigsten Augen der Welt und hält ihren Sohn immer für ihren Bruder, der vor ein paar Jahren in Israel gestorben ist.

Neun Besuche machen wir bis zum Abend. Bei einem alten alleinstehenden Mann, der seinen behinderten Sohn mit versorgt, bei einer Schauspielerin, die als einjähriges Baby von ihrer Mutter mit ins Ghetto geschleppt worden war und ihre ganze Familie verloren hat; bei einer warmherzigen jiddischen Mamme, die mit 70 Jahren noch als Krankenschwester arbeitet, damit sie sich die Diabetes-Medikamente und die Medizin für ihren Mann leisten kann, der schon sieben Schlaganfälle hatte, und die uns nicht ohne hinsetzen und Pierogi essen und Tee trinken und Schokolade wieder aus dem Haus lässt.

Auch für eine ehemalige Schauspielerin reicht die Rente nicht, um über die Runden zu kommen. Mit Hilfe eines Lebensmittelpaketes von Christen an der Seite Israels/Ukraine geht es wieder ein Stückchen für die würdevolle ältere Dame, die als einjähriges kleines Bündel auf dem Arm ihrer Mutter ins KZ kam.

Mein Schlüsselmoment

Aber der Besuch, der mir am deutlichsten in Erinnerung bleiben wird, ist der in dem kleinen Pflegeheim, das von der jüdischen Gemeinde betrieben wird, in einer Wohnung, die ihr von Gemeindemitgliedern vererbt wurde. Da werden drei Frauen und ein Mann sehr liebevoll von Pflegern aus der Gemeinde betreut. Über Annas Bett hängt eine große Collage mit Fotos – sie ist gerade 90 geworden. Natascha spricht immer wieder von ihrer Tochter in Berlin. Chaim Beer stützt sich auf seinen Rollator; er will in Anwesenheit stehender Damen nicht sitzen. Er war im Afghanistankrieg gewesen und bringt uns ein paar Mal zum Lachen – warum wir nicht wie die feinen Kiewer Damen in Pelz gekleidet kämen – so einfache Jacken, was wir da anhätten!

Chaim Be’er hat im russischen Afghanistankrieg gekämpft und ist einer von momentan vier Holocaust-Überlebenden, die in einem kleinen Heim von der jüdischen Gemeinde in Czernowzy gepflegt werden.

 

Berta hat sich hingelegt, nachdem sie eine Weile gesessen hat und ihr die Fragen nach ihrer Geschichte zu viel werden. Wir sprechen nie mit ihr über ihre Kindheit, sagt die Pflegerin, sie hat Schreckliches erlebt und hat das nie verwunden. Bevor wir gehen, helfe ich noch, ein paar Worte auf Russisch für sie zu übersetzen. Aber sie reagiert kaum noch. Sie liegt da unter ihrer Decke, mit ihrem Kopftuch, so klein, so zerbrechlich wie ein kleines Mädchen. Worte sind nicht mehr nötig. Ich streichle eine Weile ihre Wange und schaue ihr in die müden Augen. Plötzlich höre ich sie leise auf deutsch sagen, mit Erstaunen in der Stimme: „Du – hast – mich – lieb?“

Das ist mein Schlüsselmoment der ganzen Reise. Mein Schatz. Meine kleine Berta.

Das Grauen

Dunovitz nannten die Juden es. Schon vor 100 Jahren war Dunaivtsy eine ansehnliche Stadt gewesen, mit 15.000 Einwohnern. Bis zu 80% davon waren Juden. Es gab einen polnischen Gutsverwalter, und eine kleine deutsche Gemeinschaft, die drei Fabriken baute. 1937 ließ Stalin sie nach Kasachstan deportieren.

Ein paar Lebensmittelpakete werden abgeliefert. Dann fahren wir ein Stück aus der Stadt. An das Massengrab der Dunajewzer Juden.

Die jüdischen Männer zwischen 18 und 45 wurden sofort bei Kriegsausbruch im Juni 1941 zur Armee eingezogen. Wer zurückblieb, waren die Frauen, die Kinder und die Alten. Die Sowjetunion evakuierte einen großen Teil der Bevölkerung, besonders der jüdischen. Sie gingen davon aus, bei den Deutschen seien sie sicher, denn im 1. Weltkrieg hatten diese eine positive Rolle gespielt und die jüdische Bevölkerung vor den parallel zur Revolution überall ausbrechenden Pogromen geschützt.

Ein altes Bergwerk. Davor ein großes Tor.

Die Gedenkplakette aus Sowjetzeiten spricht von 3000 Sowjetbürgern, die hier ermordet wurden. Zeitzeugen gehen von einer viel größeren Zahl aus, bis zu 10.000, denn es gab ja riesige Fluchtbewegungen und Deportationen aus westlicher Richtung.

Doch hier fiel keine Kugel. Hier gab es nur den Schacht in die Phosphatlagerstätten. Da wurden sie hineingeworfen, lebendig. Wenige Männer, viele Frauen, viele Kinder, viele Alte. Eine Woche noch waren die Schreie zu hören, erinnern sich die Anwohner.

Nicht ein einziges dieser Tausende von Schicksalen mag man sich auch nur annähernd ausmalen. Tod durch langsames Ersticken zusammen mit schon Hunderten Toten, veräzt durch den austretenden Phosphor. Die Kinder. Die Schreie. Bis sie langsam leiser wurden, verstummten.

Das Tor sei nie wieder geöffnet worden, sagt uns Tanja, unsere Kontaktperson. Nie wurden die Knochen beerdigt.

Irgendwie ist das Grauen hier so greifbar wie an keinem anderen Ort; das Bewusstsein: Hinter diesen anfassbaren Toren liegt der Holocaust, unverdaut und kaum gemindert durch die Zeit.

Tränen fließen

Ein Mann sei vor einer Weile zu ihr gekommen, erzählt Anna, Tanjas Schwägerin. Seine ukrainische Mama habe ihm gerade auf dem Sterbebett gesagt, sie sei nicht seine Mutter. Seine Mutter habe ihn als kleines Bündel auf dem Weg zum Schacht in den Wald geworfen. Könne sie ihm helfen herauszufinden, wo er herkommt?

Die, die überlebt haben aus Dunaivtsy, haben meistens so überlebt – als kleines Bündel im Wald gefunden und aufgezogen von einer mutigen ukrainischen Mutter.

Hesekiel 37. Mein Volk, ich will eure Gräber auftun… Das Schofar. Und will Meinen Geist in euch geben, dass ihr leben sollt!

Johannes kniet vor Tanja nieder. Tränen fließen.

Die Sonne bricht hervor. Es passiert, als wir beten und das Schofar blasen. Erst zögerlich, dann ganz, und sie bleibt die ganze Fahrt bis nach Winniza. Es ist Gottes Botschaft an uns: Mission accomplished.

Am Abend, den wir an einer gemütlichen, reich gedeckten, traditionell ukrainischen Tafel verbringen, überbringt Alina speziell unserer Gruppe Grüße vom Gemeindeleiter aus Uman, von Herrn Eppstein. Er komme ursprünglich aus Dunaivtsy und habe als 12-jähriger aus dem Todesschacht fliehen können.

Die Autorin, Anemone Rüger, war schon mehrmals in der Ukraine und wird das Land auch künftig besuchen und darüber berichten.  

 

Ukraine-Reisen mit Christen an der Seite Israels

Christen an der Seite Israels führt mehrmals im Jahr Reisen in die Ukraine durch. Die nächsten Termine:

16.-23.September 2017 (für junge Erwachsene bis ca. 35 Jahre)

11.-18. November 2017

9.-16. Dezember 2017

Weitere Infos dazu: info@israelaktuell.de

 

Essen für notleidende jüdische Personen in der Ukraine

Ein Essenspakt in der Ukraine kostet umgerechnet 10 €

Ein Essen in einer der drei von Christen an der Seite Israels unterstützten Suppenküchen in der Ukraine (Winnyzja, Berschad, Mariupol) kostet 2 €

Spendenmöglichkeit hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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