Drei Zeichen für Antisemitismus gegen Israel

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (Foto) hat Vorwürfe dementiert, nach denen Israel Kriegsverbrechen begangen habe, keinen Frieden wolle und Menschenrechte missachte. Im Rahmen einer Ansprache zum „Weltweiten Forum im Kampf gegen Antisemitismus“ (GFCA) in Jerusalem identifizierte er diese „drei Schmähungen“ als Teil einer antisemitischen Kampagne gegen Israel.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (Foto) hat Vorwürfe dementiert, nach denen Israel Kriegsverbrechen begangen habe, keinen Frieden wolle und Menschenrechte missachte. Im Rahmen einer Ansprache zum „Weltweiten Forum im Kampf gegen Antisemitismus“ (GFCA) in Jerusalem identifizierte er diese „drei Schmähungen“ als Teil einer antisemitischen Kampagne gegen Israel.

Es sei ein Mythos gewesen, zu glauben, dass Antisemitismus nach dem Holocaust und später, nach der Errichtung eines jüdischen Staates, ein Ende habe. „In Wirklichkeit haben die Antisemiten nur eine kurze Ruhepause eingelegt“, sagte er in seiner Ansprache. „Nach dem Aufschwung Israels ist es Mode geworden, zu sagen: ‚Ich hasse keine Juden, ich glaube nur nicht, dass sie einen eigenen Staat haben sollten‘“, stellte Netanjahu klar. In anderen Äußerungen sei die Existenz des Staates Israel als illegitim bezeichnet worden.
Die Schmähungen, die gegen Israel gerichtet würden, zeigten, wie sehr Israel von Judenfeindlichkeit betroffen sei. Die drei Anschuldigungen seien jedoch grundlos. Israel habe keinesfalls Kriegsverbrechen begangen, begann der Premierminister die Anschuldigungen zu dementieren. „Uns, die Kriegsverbrecher bekämpfen und deren Städte von Terroristen angegriffen werden, beschuldigen die Kriegsverbrecher des Kriegsverbrechens“, sagte Netanjahu.

Hoffnung auf Frieden
Auch die Anschuldigung, Israel wolle keinen Frieden und lehne jegliche Kompromisse bei Verhandlungen ab, entspreche nicht der Wahrheit. Der jüdische Staat habe Zugeständnisse im Bezug auf Frieden gemacht wie kein anderes Land, stellte Netanjahu klar. „Wir sind bereit für Kompromisse für den Frieden – für echten Frieden“, sagte er. Mit den Nachbarn in Frieden zu leben, sei Israels größte Hoffnung. Dieser Wunsch werde jedoch nicht genug erwidert. „Wir können nur hoffen, dass es sich ändert“, erklärte der Premierminister.
Außerdem sei auch der Vorwurf, Israel missachte Menschenrechte, falsch. Das Land erkenne die Rechte jedes Individuums an und habe Zugang zum besten Gerichtssystem der Welt. Es herrsche Pressefreiheit und eine starke Demokratie. Eine Verletzung der Menschenrechte sei es, wenn in den Nachbarländern jeden Tag hunderte Menschen umgebracht würden, betonte Netanjahu.

Die Wahrheit bezeugen
Die GFCA habe damit viele Aufgaben vor sich, die es zu bewältigen gelte, um dem Antisemitismus gegen Israel Einhalt zu gebieten. „Ich bin sicher, Sie sind überzeugt, dass es nur eine Abhilfe gegen diese Verleumdungen gibt – und das ist die Wahrheit“, sagte Netanjahu abschließend.
Die Konferenz in Jerusalem hat am 28. Mai 2013 begonnen und dauert bis zum 30. Mai 2013. Der stellvertretende israelische Außenminister, Se‘ev Elkin, und der Wirtschafts- und Handelsminister, Naftali Bennett, sind Mitveranstalter des Treffens. Das Forum ist ein Zusammenschluss aus Politikern, Diplomaten, Journalisten und Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt und wird vom Staat Israel geleitet. Ziel des Verbundes ist es, Antisemitismus und Rassismus weltweit zu bekämpfen. (Israelnetz)

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