Die brennende Ohel-Jakob-Synagoge in München am 9. November 1933. Foto: Wikimedia Commons/Bundesarchiv, Bild 146-1970-041-46 / Unknown / CC-BY-SA 3.0

Vor 79 Jahren – am 9./10. November 1938 – tobte im Deutschen Reich brutale und blutige Gewalt gegen Juden und jüdische Einrichtungen.

Der von den Nationalsozialisten organisierte Terror wird als (Reichs-)Kristallnacht oder (Reichs-)Pogromnacht bezeichnet und markiert den Übergang von der Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland seit der Machtübernahme der Nazis im März 1933 hin zur offenen Gewalt und systematischen Verfolgung sowie schließlich zur massenhaften Vernichtung im Holocaust, bei dem mehr als 6 Millionen jüdische Männer, Frauen und Kinder in Europa ermordet wurden.

Um den 9. November 1933 herum sind im Deutschen Reich etwa 400 Juden ermordet oder in den Suizid getrieben geworden, 30.000 Personen wurden in Konzentrationslagern inhaftiert, wo Hunderte von ihnen durch Mord oder die Haftfolgen umkamen. Mehr als 1400 jüdische Einrichtungen wurden beschädigt oder zerstört – Synagogen, Versammlungsräume, Friedhöfe, Geschäfte und Wohnungen.

 

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