70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz: „Gedenken immer auch mit dem Handeln verbinden“

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Zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz fanden in Berlin mehrere Gedenkveranstaltungen mit Beteiligung von Christen an der Seite Israels statt. Ein Schwerpunkt dabei war ein Kooperationsprojekt zur Hilfe von notleidenden Holocaust-Überlebenden in Israel. 

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Vor 70 Jahren, am 20. Januar 1942, trafen sich in einer von der SS genutzten Villa in Berlin-Wannsee 15 hochrangige Nazi-Funktionäre, um im Rahmen der „Endlösung der Judenfrage“ die Vernichtung von 11 Millionen jüdischen Männern, Frauen und Kindern in Europa zu koordinieren und voranzubringen. Christen an der Seite Israels und die Initiative 27. Januar hatten zu diesem historischen Jahrestag in Kooperationen mit anderen Einrichtungen zu mehreren Gedenkveranstaltungen eingeladen.

Während der Gedenkveranstaltung im Französischen Dom mit Harald Eckert am Rednerpult. (Foto: Kerstin Zedler)Die von der Initiative 27. Januar und Gemeinsam für Berlin e.V. durchgeführte zentrale Gedenkveranstaltung fand am 20. Januar 2012 im Französischen Dom in Berlin statt. Dort hielt unter anderen der ehemalige außenpolitische Sprecher der SPD, Prof. Gert Weisskirchen, eine Ansprache. Er sagte, dass sich mit der „Endlösung“ die „Pforte der Hölle“ geöffnet hat, weil es damals zu wenige gegeben habe, die diese Pforte bewacht und geschlossen hätten. Daher müsse sich das Gedenken immer auch mit dem Handeln verbinden: „Wenn uns Gedenken dazu bringt zu handeln, dann werden sich die Pforten der Hölle niemals mehr öffnen“, betonte Weisskirchen und forderte: „Wir müssen die Pforten der Hölle verschließen.“

Die Holocaust-Überlebende Gita Koifman mit einem Geschenk für Harald Eckert als Dank für die Hilfe für Holocaust-Überlebende in Israel. (Foto: Initiative 27.Januar)Am 21. Januar 2012 führte die Initiative 27. Januar gemeisam mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin einen „Abend der Freundschaft und Begegnung – zu Ehren von Holocaust-Überlebenden 70 Jahre nach der Wannsee-Konferenz“ durch. Vor mehr als 300 Gästen gab es unter anderem Ansprachen der Holocaust-Überlebenden aus der israelischen Delegation und die Vorstellung einer Kooperation von Organisationen, die bedürftige Holocaust-Überlebende in Israel unterstützen.

Oben: Während der Gedenkveranstaltung im Französischen Dom mit Harald Eckert am Rednerpult. (Foto: Kerstin Zedler)
Unten: Die Holocaust-Überlebende Gita Koifman mit einem Geschenk für Harald Eckert als Dank für die Hilfe für Holocaust-Überlebende in Israel. (Foto:
Initiative 27.Januar)

Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen finden Sie hier

Die Sonderseiten von Israelaktuell.de zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz als PDF-Datei finden Sie hier

 

Buß-, Gedenk und Gebetskonferenz

Am 20. und 21. Januar 2012 fand in der Christus-Gemeinde in Berlin-Hohenschönhausen eine Buß-, Gedenk und Gebetskonferenz unter dem Thema „70 Jahre Wannsee-Konferenz“ durch, an der rund 400 Israel-Freunde teilnahmen.

Die Konferenz wurde durchgeführt von Christen an der Seite Israels in Zusammenarbeit mit Winfried Rudloff, Pastor der gastgebenden Christus-Gemeinde in Berlin-Hohenschönhausen, Rosemarie Stresemann vom Wächterruf-Gebetsnetz für Deutschland, Andreas Bauer, Pastor der Jerusalemgemeinde Berlin, Jobst Bittner, TOS/Tübingen, und  Lothar Klein, 1. Vorsitzender der Sächsischen Israelfreunde und Stadtrat in Dresden, sowie den durch diese geistlichen Leiter vertretenen Gemeinden und Werken.

Gastsprecher aus Israel war Pastor Benjamin Berger aus Jerusalem.

Abschlussgottesdienst im ehemaligen KZ Sachsenhausen

Bereits am 19. Januar 2012 wurde unter der Leitung von Andreas Bauer in der Jerusalemgemeinde in Berlin ein „Tag des Gebets und der vertiefenden Vorbereitung“ durchgeführt, bei dem Benjamin Berger der Hauptsprecher war. Den geistlichen Abschluss dieses Gedenkwochenendes bildete am 22. Januar 2012 ein Gebets- und Abendmahlsgottesdienst im ehemaligen KZ Sachsenhausen, ebenfalls unter der Leitung von Andreas Bauer und mit Benjamin Berger als Hauptsprecher.

Berichte und Bilder zu diesen Veranstaltungen finden Sie auf den Sonderseiten zur Februar/März 2012-Ausgabe von
Israelaktuell.de

Auf dem Bild Pastor Benjamin Berger bei einer Ansprache während der Buß-, Gedenk- und Gebetskonferenz. Foto: Kerstin Zedler

 

 

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