„Den Zionismus feiern!“

Gebetskonferenz des „Global Prayer Call“

29.–31.8.2017 in Basel, Schweiz

Vom 29. Bis 31. August 2017, exakt 120 Jahre nach dem historischen ersten Zionistenkongress unter der Leitung von Theodor Herzl, lädt der „Global Prayer Call“ zu einer zweitägigen Gebetskonferenz nach Basel ein. Mit Benjamin Berger und David Pileggi haben wir zwei geistliche Leiter für diese Konferenz gewonnen, die im Zusammenwirken mit dem geistlichen Leitungsteam der Konferenz und anderen Kurzreferenten für biblischen, historischen und prophetischen  Tiefgang sorgen werden. Mit Anna Boyd (geboren: Riding) haben wir eine Anbetungsleiterin, die selbst viele Jahre in Jerusalem gelebt hat, seit einigen Jahren zum Leitungsteam des Gebetshauses in Colmar gehört und mit dem Thema der Konferenz eng identifiziert ist.

„Hört das Wort des Herrn ihr Nationen und verkündet es auf den fernsten Inseln: Der Israel zerstreut hat ist dabei, Israel wieder zu sammeln und es zu hüten, wie ein Hirte seine Herde“ (Jeremia 31,10).

Die Rückführung der Juden aus aller Welt, die Wiederherstellung des Landes und der geistliche Aufbruch in Israel gemäß Jeremia 31 enthält eine Botschaft an die Völkerwelt: Der Gott Israels, der Schöpfer des Himmels und der Erde und der König aller Könige, steht hinter dieser Entwicklung. Der moderne Zionismus, der maßgeblich durch Theodor Herzl auf den Weg gebracht worden ist, ist ein Zeichen der Treue Gottes zu seinem Volk und zu seinem Wort. Dafür gilt es zu danken, dies gilt es zu würdigen und zu respektieren. Wir als Christen sollten die Ersten sein, genau dies zu tun. Wir sollten die Ersten sein, dafür zu danken, dafür zu beten und uns dafür zu engagieren, dass unsere Kirchen, unsere Regierungen und unsere Völker diese Botschaft hören. Denn: „Um Zions Willen schweigen wir nicht!!!“ (Jesaja 62,1) Und ganz besonders schweigen wir nicht am 120. Jahrestag dieses historischen Ereignisses – eine Zahl (12 x 10 / 10 x 12), die für das jüdische Denken und Fühlen eine hohe Bedeutung hat.

Der Blick zurück

Im ersten Teil der Konferenz werden wir uns dem historischen Kontext, aus dem heraus der Zionismus in Europa entstanden ist, zuwenden:

  • Der große Schock war für Theodor Herzl, dass in einem Zeitalter der Säkularisierung, der Aufklärung und der schrittweisen gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden Europas die Kraft des Antisemitismus in Europa ungebrochen war. Der Antisemitismus hatte sich nur ein neues Gewand übergestülpt, eine neue, dem Zeitgeist gemäße Maske.
  • Unter der Oberfläche wirkten verschiedene antisemitische Strömungen zusammen: Die modernen nationalistischen und rassistischen Ausdrucksformen des Antisemitismus und die verschiedenen traditionellen, vorwiegend christlich-religiösen Ausdrucksformen des Antisemitismus bestärkten einander.
  • Die Christenheit insgesamt war mehr Teil des Problems als Teil der Lösung.

  Informationen zur Veranstaltung  

Konferenzgebühr: 80 EUR

Ort: Crossroads International Chruch of Basel, Reinacherstrasse 129, 4053 Basel, Switzerland

Verpflegung: Umliegenden Restaurants (Details hierzu Online und an der Konferenz)

Anmeldung: über http://www.globalprayercall.org/en/events/basel

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungs-Flyer.



  Karte / Anfahrt  

Adresse: Reinacherstrasse 129, 4053 Basel, Switzerland

GPC-Gebetskonferenz


Auf der anderen Seite gab es aber auch eine vom Geist Gottes inspirierte Gegenbewegung:

  • Die protestantischen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts in Europa waren gekennzeichnet von einer zunehmenden Offenbarung darüber, dass Gott dabei ist, die endzeitlichen Verheißungen an seinem Volk zur Erfüllung zu bringen. Eine Reihe von Organisationen und Bewegungen gründete sich, um diese Ziele zu fördern, sowohl unter Juden in Europa wie auch im späteren Israel, dem damaligen Palästina.
  • Der gläubige Geistliche William Hechler stammte aus einer Familie, die Teil dieser Bewegung war, und wurde zum engsten Freund und Verbündeten Theodor Herzls auf christlicher Seite. Hechler trug maßgeblich dazu bei, dass Herzl sein Anliegen dem deutschen Kaiser und vielen anderen führenden europäischen Herrschern seiner Zeit vortragen konnte. Hechler unterstützte aus biblischen Gründen Herzl von ganzem Herzen und mit aller seiner Kraft. Viele Forscher erkennen inzwischen an, dass der moderne Zionismus nur aus dem Miteinander von gläubigen christlichen Persönlichkeiten und jüdischen Leitern geboren werden konnte. Das war eine von Gott gestiftete Allianz.
  • Es war auch die protestantische, geistliche lebendige Prägung der Stadt Basel, die maßgeblich mit dazu beigetragen hat, dass der erste Zionistenkongress in Basel stattfand und nicht, wie ursprünglich geplant, in München. Dies war ein wichtiger Teil des historischen Kontexts, in den hinein die moderne zionistische Bewegung geboren werden konnte.

Der Blick auf unsere Zeit

In dem Maß, in dem wir lernen, diese historischen Zusammenhänge zu kennen und zu würdigen schärft sich unser Blick für die gegenwärtige Situation.

Heute, wie damals, leben die Kräfte des Antisemitismus in Europa wieder auf. Die modernen, dem Zeitgeist gemäßen Kräfte bilden eine teilweise verborgene, teilweise offene Allianz mit den traditionell christlichen, den modernen rechts- und linksideologischen und den islamischen antisemitischen Strömungen. Im Unterschied zur Vergangenheit sind nicht die Juden Europas das Hauptziel der Anfeindungen, sondern der Zionismus an sich und der moderne Staat Israel. Doch indirekt sind dann auch die Juden Europas wieder mit betroffen, weil sie gleichsam für Israel mit in die Haftung genommen werden.

In Deutschland gelten nach neuesten Untersuchungen 40% der Bevölkerung als anti-Israelisch / anti-Zionistisch eingestellt. Damit ist der Antiisraelismus die  stärkste Ausdrucksform des modernen Antisemitismus geworden. Diese Zahl dürfte in etwa auch europaweit repräsentativ sein. Wer hätte das nach dem Holocaust für möglich gehalten?

Doch gleichzeitig lebt heute etwa die Hälfte aller jüdischen Menschen in Israel, das Land blüht auf und ist in vielerlei Weise ein Segen für die Nationen. Auch die messianische Gemeinde wächst und gedeiht – insbesondere seit 1967! – wer hätte DAS für möglich gehalten? Nur diejenigen, die an das Wort Gottes und an die Bündnistreue und Vollmacht des Gottes Israels glauben!

Der prophetische Blick nach vorne

Im Zentrum der Konferenz steht, auf der Grundlage dieser Analysen und Wahrnehmungen, die Frage: Wie können wir beten? Wie können wir geistlich Verantwortung übernehmen und in Offenbarung und Vollmacht wachsen? Wie können wir in Einheit wachsen und aus der wachsenden Einheit von geistlichen Leitern und Fürbittern aus unterschiedlichen europäischen Ländern für Israel, für unsere Regierungen und Völker und für den „heiligen Rest“, die Erneuerungs- und Erweckungsbewegungen in unseren Ländern, beten? Wie können wir dafür beten, dass die priesterliche Gesinnung und die prophetische Stimme in Europa zu Gunsten „Zions“ immer mehr an Vollmacht und Wirkungskraft gewinnt?

Der 120. Jahrestag der historisch-prophetischen Ereignisse in der Geburtsstunde und in der Geburtsstadt des modernen Zionismus enthält ein sehr großes Potential dafür, dass uns der Heilige Geist zu diesen Fragen neue Orientierung, Offenbarung, Vollmacht und wachsende Einheit im Geiste schenkt.

Dazu möchte ich nochmals ganz herzlich einladen,

Harald Eckert mit dem Leitungsteam der GPC-Gebetskonferenz in Basel

PPS: Den Konferenzflyer, die Anmeldemodalitäten und weitere Informationen zur GPC-Konferenz 2017 in Basel finden Sie unter: www.globalprayercall.org  Bitte geben Sie die Informationen auch an andere mögliche Interessenten weiter!

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