2. Deutscher Israel-Kongress ein voller Erfolg

Unter dem Motto „Frieden durch Sicherheit – Sicherheit durch Frieden“ hat am 23. Oktober 2011 der 2. Deutsche Israel-Kongress in Frankfurt/Main stattgefunden. Es war europaweit das größte pro-israelische Treffen, zu dem nach Angaben der Veranstalter knapp 3000 Menschen im Kongresszentrum an der Messe zusammenkamen, um ein Zeichen der Solidarität mit Israel zu setzen.

Unter dem Motto „Frieden durch Sicherheit – Sicherheit durch Frieden“ hat am 23. Oktober 2011 der 2. Deutsche Israel-Kongress in Frankfurt/Main stattgefunden. Es war europaweit das größte pro-israelische Treffen, zu dem nach Angaben der Veranstalter knapp 3000 Menschen im Kongresszentrum an der Messe zusammenkamen, um ein Zeichen der Solidarität mit Israel zu setzen.

Fast 200 Israel-solidarische Organisationen, Städte, Gemeinden und Städtepartnerschaften aus ganz Deutschland waren vor Ort vertreten, stellten ihre Arbeit vor und sorgten für gute Stimmung bei diesem einzigartigen, facetten-, informations- und erlebnisreichen Event.Der organisationsübergreifende Kongress, schwungvoll und mitreißend moderiert von Melody Sucharewicz, stand unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, dem Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, sowie Regine Sixt von der SIXT-AG.

Veranstalter und Chef-Organisator Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI-I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V., stellte als B ilanz fest, dass dem Ziel der Stärkung der Israel-Solidarität auf allen Ebenen, zwischen jüdischen, christlichen, säkularen und politischen Organisationen, ein Schritt näher gekommen wurde. Allerdings wird seine Begeisterung über die hervorragende Kooperation aller Beteiligten auch von großer Sorge begleitet: „Neben der Hauptbedrohung Israels durch Iran, den Terror und den direkten Vernichtungsdrohungen wächst die Gefahr eines Diffamierungstrends durch immer hemmungslosere Anschuldigungen gegen den jüdischen Staat.“ Daher ruft Sacha Stawski alle Freunde Israels, aber auch die Verfechter von Demokratie und Freiheit und nicht zuletzt Medien und Politik dazu auf, die diesjährige Kongress-Resolution zu unterstützen (siehe unten).

Publizist Ralph Giordano, der die zum ersten Mal verliehene ILI-Ehrennadel bekam, hielt eine ergreifende Rede und Mosab Hassan Yousef, Sohn eines Hamas-Gründers, der für den israelischen Geheimdienst arbeitete, formulierte seine besondere Perspektive auf die Hamas als Terrororganisation und seinen Wunsch nach Frieden für Israel.

Ehrengast Danny Ayalon, der stellvertrende Außenminister Israels, bedankte sich bei den Organisatoren und sagte, er sei ermutigt durch das, was in Frankfurt geschieht. „In Europa ist Deutschland unser engster Freund. Unsere Beziehungen sind besonders, nicht nur wegen der Vergangenheit, sondern auch wegen der Zukunft“, erklärte Ayalon. „Wir teilen die gleichen Werte. Das Schicksal von Europa und Israel ist eng miteinander verbunden. Und Europa kann auch als Vorbild der Kooperation für den Nahen Osten fungieren“, so Ayalon weiter.
Weitere Ehrengäste waren der Tel Aviver Bürgermeister Ron Huldai  sowie die Leiterin von The Israel Project, Laura Kam.

Neben den Schirmherren sprachen Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker sowie der hessische Innenminister Boris Rhein und DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger Grußworte an die Teilnehmer.

Publizist Ralph Giordano, der die zum ersten Mal verliehene ILI-Ehrennadel bekam, sowie Mosab Hassan Yousef, Sohn eines Hamas-Gründers, hielten eine Rede.

Nach den Grußworten gab es eine Posiumsdiskussion sowie verschiedene Workshops. Höheüunkt des abend war der Auftritt des israelischen Startenor Dudu Fisher. Spezielle Programme für Kinder und Jugendliche, fast 200 Verkaufs- und Ausstellungsstände, eine Verlosung, ein Büchermarkt sowie ein vielfältiges kulinarisches Angebot rundeten den Kongress ab.

Weitere Informationen dazu auf der Kongress-Homepage www.israelkongress.de

 

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