100 Tage Gebet, der Global Prayer Day und die GPC-Konferenz –

ein Rückblick in Dankbarkeit!

Vom 10.-13. Mai 2015 versammelten sich bis zu 400 Teilnehmer in Jerusalem, um auf die 100 Tage des Gebets zurückzublicken.

Von Harald Eckert

Vom 10. bis 13. Mai 2015 versammelten sich bis zu 400 Teilnehmer aus etwa 35 Nationen aller Kontinente in Jerusalem, um auf die 100 Tage des Gebets und des (teilweisen) Fastens zurückzublicken, diese Zeitspanne abzuschließen und den Herrn um Erkenntnis zu bitten, wie man das Gebet für die Nationen in ihrer Beziehung zu Israel in Zukunft in Schwung hält.

Rückblick in Dankbarkeit!

Nach einem einleitenden Vortrag von Antti Hämäläinen über die priesterliche Berufung der neutestamentlichen Gemeinde war der erste Abend am 10. Mai ausgefüllt mit Berichten darüber, wie der GPC von vielen Nationen weltweit aufgegriffen wurde.

Luca Hezel, Ansgar Niehoff (Christen an der Seite Israels, Deutschland) und Marie-Louise Weissenböck (Christen an der Seite Israels, Österreich) begannen mit ihren Berichten darüber, wie viele christliche Leiter, Netzwerke und Bewegungen sich dieser Gebetszeit bereits angeschlossen haben. In Deutschland wurden knapp 25.000 Gebetsbroschüren gedruckt und verteilt. Eine unglaubliche Resonanz! Auch aus Skandinavien, dem französischsprachigen Europa, Großbritannien sowie einigen Nationen aus Osteuropa wurde von einer starken Resonanz berichtet.

Henryk Wieja, der Co-Moderator der GPC-Konferenz in Krakau, Polen vom 25. – 28. Januar 2015 trug einen bewegenden Bericht und eine Zusammenfassung dieser bedeutenden Tage vor. Es war außerdem festzustellen, dass fast ein Viertel der Besucher der GPC-Konferenz in Krakau ebenfalls an der Konferenz in Jerusalem teilnahmen!

Die darauf folgenden Berichte aus Afrika (Drake Kanaabo, Christians for Israel, Uganda und Elemi Samson, Christians for Israel, Nigeria) zeigten, wie der GPC von mindestens einem Dutzend Nationen in Afrika aufgegriffen wurde. Die Berichte von den Philippinen und aus Indonesien zeigten, wie hunderte von Gemeinden auf allen größeren Inseln diesen Aufruf zum Gebet für Israel und ihre eigenen Nationen aufgegriffen haben. Auch Südkorea, Indien, Thailand und viele andere asiatische Nationen haben sich daran beteiligt. Gleichermaßen auch Australien, Neuseeland und einige Inseln im Südpazifik.

Besonders bewegend war der Bericht von Heriberto Gonzales, dem Leiter von Ebenezer aus Monterrey, Mexiko und Gebetsleiter für Ebenezer Süd- und Lateinamerika. Er berichtete, wie der GPC vom Ebenezer Gebetsnetzwerk in Latein- und Südamerika aufgenommen wurde und sich von dort aus auf einige Gemeinden und Gebetsnetzwerke ausgeweitet hat. Er berichtete auch von Versammlungen in Paraguay mit erstaunlichen Zeugnissen über Heilung und Befreiung während des Gebets für Israel und ihre eigene Nation.

In einer Reihe dieser Nationen, einschließlich der USA und Kanada, wurde der Global Prayer Day am 8. und 9. Mai in Dankbarkeit umgesetzt als letzte Gelegenheit, sich nach 70 Jahren nach dem Ende des Holocaust im Geist des GPC zum Gebet zu versammeln.

  1. Mai: Die Herausforderung verstehen und Treffen mit Holocaustüberlebenden

Der zweite Tag der Jerusalemer Konferenz am 11. Mai stand unter dem Fokus, die Gefahren vieler Nationen heutzutage besser zu verstehen, wieder in eine Haltung der Gleichgültigkeit gegenüber dem Druck zu fallen, unter dem Israel sowie auch Juden in der Diaspora stehen – oder sogar mit ihren tödlichen Feinden zu sympathisieren oder Kompromisse einzugehen! Besonderes Augenmerk lag auf den Entwicklungen auf der Ebene von EU und UNO. Das Highlight des Nachmittags war die Vorführung des Films “Jacob’s tears” (“Jakobs Tränen” – Hatikva Film Trust, Hugh Kitson) sowie der Besuch von etwa 60 Holocaustüberlebenden aus der Ukraine, der Tschechischen Republik, Ungarn und anderen osteuropäischen Ländern, gefolgt von einem Konzert und einer wunderbaren Zeit des Austauschs in etwa einem Dutzend kleinerer Gruppen.

Der Abend war dem Gebet gewidmet, zunächst für Israel (Einleitung durch Benjamin Berger) und danach für über 30 Nationen, die bei der Konferenz vertreten waren.

  1. Mai: Die Berufung der betenden Gemeinde

Am letzten Tag lag mehr Aufmerksamkeit auf dem Gebet für Alijah und den Prozessen auf Ebene der UNO als weltweiter Referenzpunkt für Beschlüsse im Bezug auf Israel. Dies wurde in Kontrast gesetzt zur biblischen Bedeutung von Jerusalem als Gottes Bezugspunkt für die Nationen, die sich im „Tal der Entscheidung“ (Joel 3, 14-16) befinden. Im abschließenden Vortrag des Abends rief Harald Eckert, der Initiator des GPC, die betende Gemeinde auf der ganzen Welt auf, die Zeichen der Zeit zu verstehen und weiterhin den Herrn zu bitten, den Schwung des Gebets für Israel und die Nationen lebendig zu halten und wachsen zu lassen. Ein besonderer Schwerpunkt lag darauf, dass die apostolische und prophetische Berufung und Begabung sich zu einer größeren Einheit verbinden und dass sich die drei Generationen weiterhin in gegenseitigem Respekt und Einheit verbinden.

Die Gebetsbewegung muss weitergehen!

Drei abschließende Anmerkungen:

  • Es war großartig, die unterschiedlichen Leiter und Redner zu erleben, die sich so gut ergänzten. Willem Glashouwer (Christians for Israel) und Antti Hämäläinen als Bibellehrer, Henry Wieja und Pete Stucken (Ebenezer) als Moderatoren, Tomas Sandell und das Team der European Coalition of Israel als diejenigen, die im direkten Dialog stehen mit führenden Politikern und Entscheidungsträgern, Rick Ridings als Lobpreis- und Gebetsleiter aus Jerusalem und Harald Eckert als Visionär und Initiator des GPC.
  • Die generelle Wahrnehmung der Leiter sowie der Teilnehmer ist, dass der Schwung des Gebets für Israel und die Nationen weiter wachsen und sich ausbreiten muss. Bitte betet weiter! Und bittet betet auch für Weisheit und Offenbarung für die Leiter, wie diese endzeitliche Berufung weiterentwickelt werden sollte!
  • Um weitere Berichte über den GPC, den GPD und die Abschlusskonferenz zu erhalten, besuchen Sie bitte die Website des GPC 100-days.eu in den nächsten Wochen. Weitere Informationen mit einer abschließenden Auswertung und weiteren Perspektive folgen im Herbst 2015.                                Übersetzung aus dem Englischen: Sandra Losch

Bilder:

1: Einige Konferenzteilnehmer zeigten Flaggen ihrer Heimatländer.

2. Harald Eckert bei einem Vortrag.

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